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Klang mit Sinn verbinden
Gute Musik mit einer Botschaft – diese Idee steht hinter der Konzertreihe „klang.sinn“, zu der zwei Arbeitsstellen der Evangelisch-reformierten Kirche ins Restaurant Metzgertor und ins Kaffeehaus einladen.
Wer kürzlich im Metzgertor St. Gallen sein Feierabendbier trank, wurde von der Musik von Stefanie Suhner und Gallus Hächler in den Bann gezogen. Das Duo bot Soul und Pop vom Feinsten. Stefanie Suhner, die Gesang an der Jazzschule Zürich studiert, begeisterte das Publikum mit ihrer berührenden Stimme und ihrer sympathischen Persönlichkeit. Der Pianist Gallus Hächler begleitete sie am Klavier –sensibel und temparamentvoll. Ein kleines und feines Konzert, das Auftakt der Reihe „klang.sinn“ war: Sechs Duos in zwei Lokalen der Stadt laden zu guter Musik mit einer Botschaft.
Hinter der Konzertreihe steht das Netzwerk Junge Erwachsene und die Arbeitsstelle populäre Musik der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen. „Wir wollen jungen Menschen in der Stadt hervorragende Musik mit tiefgründigen Texten bieten“, sagt Rahel Weber, die für die Vorbereitung der Konzerte mitverantwortlich ist.
Auf Stefanie Suhner und Gallus Hächler folgen nun Anja Lehmann und Klaus Bittner. Die Sängerin und der Gitarrist sind feste Grössen in der christlichen Musikszene in Deutschland. Für einmal spielen sie nicht in der Konzerthalle, sondern im Metzgertor – und zwar am 27. Januar.
Am 17. Februar, wieder am gleichen Ort, folgen zwei Musiker aus der Region: Malcolm Green singt traditionelle Spirituals und zeitgemässe Gospel. Begleitet wird er von Jonathan Schaffner am Klavier.
Einen Klassikgenuss bieten Noëmi Sohn Nad (Sopran) und Rudolf Lutz (Klavier) am 9. März. Die Konzertbesucherinnen und -besucher erwartet eine Reise durch Zeiten und Stile mit Werken von Dowland, Brahms und Schumann. Sohn und Lutz spielen im Kaffeehaus.
Zwei Wochen später, am 30. März, laden Katrin Schatz (Gesang) und Armin Sprenger (Gitarre) ins Metzgertor zu Liebesliedern zwischen Himmel und Erde – zu leidenschaftlichen Geschichten von Folk bis Jazz.
Natasha und Andreas Hausammann schliessen die Reihe am 20. April im Kaffeehaus mit Kammerpop ab. Eine schnörkellose Stimme, eine verspieltes Klavier: poetische Lieder über Gottes gute Gegenwart inmitten unseres brüchigen, überreich beschenkten Lebens.