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„Signale verstehen“ Teams von Kinderfeiern bilden sich weiter

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Die Körpersprache ist unsere erste und elementarste Sprache. Mit ihr verleihen wir unseren verbalen Aussagen Nachdruck. Sie verrät aber auch vieles über unser Gefühlsleben und wie wir zu unseren Mitmenschen stehen. In einer der diesjährigen Regionaltagungen liessen sich Mitarbeitende die freiwillig in der Kinderanimation der Kirchgemeinden tätig sind, aktiv auf das Thema ein. |
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Wir alle achten ständig auf die Körpersprache anderer Menschen oder eben auch auf die uns anvertrauten Kinder in der Kinderkirche - aber selten ist uns dies bewusst. Wir entschlüsseln die Körpersprache anderer ganz automatisch. Wir reagieren auf Körpersprache - doch meist ohne uns darüber klar zu sein, worauf wir reagieren und vor allem: wie wir reagieren. Wir setzen Körpersprache ein - doch den wenigsten von uns ist dabei klar, was sie mit ihrem Körper signalisieren.
Der Referent Christian Mantel zeigt in seinen fundierten, humorvollen und ebenso informativen wie leicht verständlichen wo und wie wir alle Körpersprache benutzen, wie wir sie besser verstehen und auch selbst gezielter einsetzen können, damit Kommunikation und Begegnung gelingt.
Verschiedenste Alltagsbegebenheiten in Verknüpfung mit Lebensthemen der Kinder und biblischen Geschichten ergaben spannende, humorvolle, einfache Tipps und Gedankenanstösse; und zwar so praxisnah, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer manchen Tipp in ihren Kinderfeiern einsetzen können.
Der Weiterbildungstag in den Räumen der Kirchgemeinde Mogelsberg, der immer einmal im Jahr durch ein Team der Region in Absprache mit der Arbeitsstelle Familien und Kinder lanciert und vorbereitet wird, hat seit Jahren Tradition. Freiwillig Mitarbeitende im Kleinkinder- und Kinderbereich erhalten jeweils zahlreiche Impulse für die Durchführung von Gruppenstunden. Zudem ist das Treffen wichtig Plattform des Austausches.
Eindrücke einer Teilnehmerin:
Als Christian Mantel mir die Hand gab, war ich etwas erstaunt. Hmm, was sollte denn das? Was ist denn das für einer? Als er dann zu Referieren begann, verstärkte diese Meinung.
Er hing lasch im Stuhl und wirkte sehr desinteressiert. Seine Worte jedoch waren klar und bestimmt.
Kurze Zeit später hat er dieses Verhalten abgelegt. Was habt Ihr bei der Begrüssung empfunden? Wie habt Ihr mich jetzt gerade erlebt?
Schon waren wir mitten im Thema: Ich kann dich nicht hören, dein Verhalten spricht so laut!
Den einen hat er die Hand fast zerquetscht, anderen hat er die Hand kaum gegeben wieder, andere hat er zu sich hingezogen. Was denken wir wenn jemand unsere Hand zu fest anpackt? Was bedeutet das? Wie schätzen wir den anderen ein?
Wir haben ein paar Signale angeschaut und ein paar Beispiele angesprochen. Was mache ich mit dem Überdrehten Junge, der inmitten der Geschichte etliche Fragen hat und unruhig hin und her ruscht, was mache ich mit dem Mädchen, die mich mit wachen Augen beobachtet, jedoch Nichts sagt?
Natürlich haben wir wieder Sensationell gegessen und uns rege über die Arbeit in der Sonntagschule und im Fiire ausgetauscht.
Viel zu schnell haben wir einen Abschluss finden müssen. Das ist definitiv ein sehr grosses, umfassendes Thema, das immer wieder spannend ist.
Vielen Dank, Christian. |
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Peter Christinger; Arbeitsstelle Familien und Kinder,
21.11.2011 |
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