|
|
 |
|
|
|
|
 |
User heute: 6 Seit 2.4.06: 1284137 User online: 13 Statistik
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
7. Jugendprojektwettbewerb - Cevi Raperswil-Jona auf Platz drei

|
 |
 |
Letzten Freitag, 28.10.2011 präsentierten in der Tonhalle in Wil 12 jugendliche Projektteams im Rahmen des 7. kantonalen Finales des Jugendprojektwettbewerbs ihre Projekte dem Publikum und der Jury. Das beeindruckende Engagement der Jugendlichen, die sie mit ihren Projekten an den Tag legen, zeigt, wie wichtig und wertvoll ihr Beitrag an das kulturelle und soziale Leben des Kantons ist. Die Jury prämierte die Projekte mit insgesamt Fr. 7‘000.- und nominierte vier Projekte für die Teilnahme am interregionalen Finale des Jugendprojektwettbewerb in Dornbirn. |
 |
 |
|
 |
 |
Die Nervosität war letzten Freitag fast greifbar in der Tonhalle in Wil, als die 12 Projektteams in der Endrunde des kantonalen Jugendprojektwettbewerbs auf ihren Auftritt warteten. 5 Minuten hatten sie Zeit, ihre Arbeit den rund 150 Zuschauern zu präsentieren und die 7 köpfige Jury bestehend aus Erwachsenen und Jugendlichen zu überzeugen. Zwar kannte die Jury die Projekte schon aus den vorgängig eingereichten Dokumentationen, aber eine aufgestellte Präsentation, die die Freude am Engagement kreativ vermittelt, kann eine Jurymeinung nochmals massgeblich beeinflussen. Und so
wurde vorgetragen, Theater gespielt, musikalisch untermalt und informiert und dargestellt, dass da kreative Jugendliche am Werk sind, die ihren Teil an die Allgemeinheit leisten. Beeindruckend.
25 Anmeldungen am Wettbewerb
25 Projektteams aus dem ganzen Kanton St. Gallen haben ihre Projekte beim Projektwettbewerb eingereicht. Die Jury hat aus diesen 25 Anmeldungen die 12 Finalisten ausgewählt, welche vom Projekt eine Dokumentation einreichen und dieses präsentieren dürfen und mit der Teilnahme am Finale bereits schon zu Siegern gehören. Vier von diesen 12 Projekten wiederum wurden am kantonalen Finale nominiert, um am interregionalen Finale des Wettbewerbs am Samstag, 19. November 2011 in Dornbirn (Vorarlberg) teilzunehmen und sich mit Projekten aus dem Vorarlberg und dem Liechtenstein zu vergleichen. Auch hier werden die Projekte nochmals mit Geldbeträgen im Gesamtwert von Fr. 7`000.- prämiert.
1. Platz
Klavier im Handgepäck
Ein richtiges Klavier namens Paula ging vom 11. bis 15. Juli auf Schweizerreise. Mit dem Zug düste sie durch die Schweiz mit der Gruppe Blaupfeffer. Die drei MusikerInnen wollten beweisen, dass erstens ein Klavier mitreisen kann und dass zweitens Strassenmusik vom guter Qualität ist! Das Pünkchen auf dem I war, dass sie Musik fördern wollten, denn alle Menschen durften auf dem Klavier spielen. Auch boten sie Jamsessions mit allen Instrumenten an.
2. Platz
Ponyhof vintage
Die Grundidee zu Ponyhof kam ihnen, weil sie gelangweilt waren von dem einfältigen Angebot an bezahlbaren Kleidern und der der festen Überzeugung sind, dass es Alternativen gibt zum unüberlegten und schnellen Konsumieren von billig produzierten Massenwaren. Deshalb wollen sie für Frauen Kleider anbieten, die eine andere Entstehungsgeschichte haben. So suchen sie gezielt nach qualitativ hochwertigen Secondhand-Kleidern und Accessoires, die sie umnähen und verändern. Sie versuchen, den alten Kleidern zu neuem Glanz zu verhelfen ohne den Charme der Vergangenheit zu zerstören. Dabei wurde schon ein Kleid einer Grossmama zu einem Partyknüller. Alle so entstandenen Kleider sind Unikate, die nummeriert und dokumentiert werden. Für den Verkauf (zwei Mal im Jahr) suchen sie jeweils nach einem schönen Ort in der Stadt St. Gallen. Durch ihre selbstgestaltete Website mit Kurzfilm, Newsletter, Visitenkarten und Plakate machen sie auf Ponyhof aufmerksam. Ponyhof ist für sie eine Herzensache, die auf eine schöne Resonanz trifft. So hoffen sie, den Jugendlichen eine ökologisch sinnvolle Alternative bieten zu können.
3. Platz
Recycling Pedalo für Bangladesh
Cevi Rapperswil-Jona mit 72-Stunden Projekt. Ihr Ziel war es, ein Recycling Öko-Floss zu bauen. Dafür haben sie zuerst die Stadtbevölkerung auf ihr Projekt aufmerksam gemacht. Mit Hilfe der lokalen Zeitung (Zürisee-Zeitung vom Freitag, 10 September), Radios, originellen Werbeaktionen und Mundpropaganda haben sie versucht die Leute zu erreichen, damit sie ihnen ihre leeren PET-Flaschen brachten. Neben diesem Material haben sie den Sammelschwerpunkt auch auf Naturkorken gelegt – ein recycelbares Produkt, auf welches die Bevölkerung nur schwach sensibilisiert ist. Mit diesen Materialien sowie Holz bauten sie ein wassertaugliches Floss. Als Antrieb für das Floss bauten sie zwei Gokarts ein, die nach dem Prinzip eines Pedalo das Floss vorwärts bewegten. Parallel zum Flossbau führten sie eine Spendenaktion durch. Gedacht war, dass man für jeden Meter, den sie am Sonntag bei ihrer Jungfernfahrt im Rapperswiler Hafenbecken mit dem Recycling-Floss zurücklegten, einen gewissen Betrag spendet, wobei ein bestimmter Geldbetrag zum Schutz der Spender nicht überschritten werden konnte. Auch hatte man die Möglichkeit einen Pauschalbetrag zu spenden, was jedoch die weniger beliebte Variante war. So kam innert den 72 Stunden ein unglaublicher Betrag von CHF 4'351 zustande. Dieses Geld spendeten sie vollumfänglich für Kinder in Bangladesh, die gezwungen sind im Abfall der Grossstädte zu leben. Die Spende lief über das Hilfswerk Horyzon, welches Teil der weltweiten YMCA-Bewegung ist.
Die weiteren Projekte werden auf www.jugendprojekte.ch vorgestellt
Anmeldungen für den Wettbewerb 2012 möglich Schon jetzt rufen die Veranstalter des St.Galler Jugendprojektwettbewerbs, der Verein Verstärkter, Projektteams für eine Teilnahme am Wettbewerb 2012 auf. Angesprochen sind Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren, die im Zeitraum vom Juli 2011 bis Juli 2012 ein Projekt durchgeführt haben oder durchführen werden. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt: Ob Kultur, Soziales, Sport, Musik, alles ist erlaubt. Auch Projekte, welche aus Schulen entstanden sind und ausserhalb der Schule ihre Wirkung entfalten sind gefragt.
Gleichzeitig bietet der Verein Verstärker Unterstützungen in der Verwirklichung der Projektideen an, in dem er Tipps und Tricks und Kontakte anbietet. Das Projekt wurde lanciert durch das Amt für Soziales, Dietschweilerstiftung und in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle Jugendfragen der Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen sowie der Fachstelle Jugend des Bistums St. Gallen.
Alle Informationen zum Jugendprojektwettbewerb des Kantons St.Gallen finden Sie unter www.jugendprojekte.ch. |
 |
 |
|
 |
 |
Peter Christinger; Arbeitsstelle Jugendfragen,
31.10.2011 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
zurück
zur
Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Jugendfragen,
|
 |
 |
|
 |
|
|
|