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Diakonie in den Kirchgemeinden - Beauftragtentreffen 2011
Wie gestaltet sich Diakonie in unserer Kirchgemeinde und was ist mein Beitrag dazu? Was beschäftigt meine Umgebung, die Bürgerinnen und Bürger? Wie setze ich meine Idee in der Kirchgemeinde um? Rund 20 Beauftragte für Diakonie aus allen drei Kirchenbezirken (Rheintal, Toggenburg und St. Gallen) gingen diesen grundlegenden Fragen an der kantonalen Diakonie-Konferenz in St. Gallen nach.
In einem regen Austausch trugen die Anwesenden eine Vielzahl diakonischer Angebote aus den Kirchgemeinden aus den Bereichen Familie – Gesellschaft – Gesundheit – Arbeit zusammen und erarbeiteten in Gruppen ein Handlungskonzept für ein diakonisches Projekt ihrer Wahl. Marlise Schiltknecht, Beauftragte für Diakonie wies auf Unterstützungsmöglichkeiten der Kantonalkirche hin, unter anderem auf innovative Projekte der Diakonie.
Nach der Pause stellte Kirchenrat Urs Noser das Gesamtprojekt „Geistliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen in der St. Galler Kirche“ vor. Er betonte dabei, dass für das gute Gelingen auf Gemeindeebene auch die Diakonie mitgedacht werden müsse.
Mit einem kritischen Blick von aussen würdigte die Sozialarbeiterin Claudia Tobler zum Abschluss die Konferenz mit Hilfe der vier Prinzipien der Gemeinwesenarbeit:
1. Bedarf der Menschen, freier Wille
2. Unterstützung in der Selbstorganisation
3. Aktivierende kommt vor betreuender Hilfe. Gemeinwesenarbeit erschliesst neue Ressourcen und sieht die Betroffenen als ExpertInnen
4. Vernetzung
Bei Gerstensuppe und Wienerli gingen die informellen Gespräche und der Austausch rund um diakonische Projekte in den Kirchgemeinden lebhaft weiter.
Buchtipp: Diakoniefibel
Die „Diakoniefibel“ liefert Grundwissen für alle, die mit Diakonie zu tun haben.
Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-06535-9