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User heute: 395 Seit 2.4.06: 1284126 User online: 8 Statistik
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Lernen und trotzdem Spass haben

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Über 30 JugendleiterInnen aus Rorschach und dem Rheintal haben am
vergangenen Samstag den Themenhalbtag der katholischen und evangelischen Jugendarbeit besucht. Im Zentrum St. Kolumban erfuhren sie von zwei Spielpädagogen, wie man beim Spielen lernen kann oder wie Aussenseiter integriert werden können. |
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„Tanzende Moleküle“, „Rette mich wer kann!“, „Aura“ oder „Goofy“. So vielseitig heissen Spiele, für die es nicht einmal Material braucht. Ihre Wirkung ist überdies bemerkenswert: Ein zusammengewürfelter Haufen von Leitenden aus Jugendvereinen, wie Jungwacht Blauring, Pfadi oder Cevi wird innert Kürze zu einer vertrauten Gruppe. „Das sind Spiele, in denen es keine Aussenseiter gibt“, erklärt Steivan Gaudenz (47), der zusammen mit Andrea Mündle (33), durch den Vormittag leitete. Die beiden Spielpädagogen und Lehrpersonen wissen, dass man auch entspannt und lachend lernen kann. Beim Spielen würden nämlich mehrere Sinne angesprochen und trainiert. Wichtige Inputs für die Kinder –und Jugendarbeit.
Die mehrheitlich weiblichen Teilnehmenden durfte zu Beginn des Ausbildungsmorgens ein Spielbuffet durchstöbern. Darunter waren Spiele aus Korea, China, Frankreich oder Neuseeland. Einige von ihnen sind uralt. „Spiele sind ein wichtiger Bestandteil und Gedächtnis einer Kultur“, meint Mündle. Einige der ausgestellten Spiele verlangen hohes Geschick, andere sind einfach und einfach nur schön anzusehen. Das sei enorm wichtig, wie Gaudenz betont: „Es ist gut für das Selbstbewusstsein, wenn man etwas in die Hand nimmt und es einfach funktioniert. “Andererseits könne man mit den schwierigeren Spielzeugen seine Motorik verfeinern. Nach dem Kennenlernen der exotischen Spiele, wurden an die zwanzig Spielformen und Varianten durchgeprobt. Zwischendurch reflektierten die Teilnehmenden, was sie erlebt und gesehen haben. Für die JugendleiterInnen sind solche Spielideen und der Austausch enorm wichtig, denn das Spielen ist sozusagen das Kerngeschäft von Jugendvereinen. Die JugendleiterInnen entdeckten, erlebten und lernten spielend und konnten viele Inputs mitnehmen für ihre freiwillige Kinderarbeit. Doch nicht nur für die Jugendlichen
war dieser Samstagmorgen ein Erfolg, sondern auch für den Gastgeber und Stellenleiter von der „akj“ Rorschach Urs Kuster sowie ″aj evang. SG″, Peter Christinger.
Symbiose von Kirchen und Jugendvereinen
Dass der JugendleiterInnnen-Themenhalbtag von der evangelischen und katholischen Jugendarbeit organisiert wurde, ist kein Zufall: Die meisten Jugendvereine sind an die Kirchen angegliedert. Sie werden finanziell und unter anderen durch solche Anlässe unterstützt. Als Gegenleistung wird von den Jugendvereinen ein gewisses Bewusstsein
für die Kirchen verlangt. Viele Gottesdienste oder besinnliche Momente, die in den Jugendvereinen gelebt werden, basieren allerdings auf Freiwilligkeit der JugendleiterInnen. |
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Peter Christinger, Eingabe; Arbeitsstelle Jugendfragen,
02.03.2011 |
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