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User heute: 393 Seit 2.4.06: 1284124 User online: 8 Statistik
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HEKS- Regionalstelle Ostschweiz von St.Gallen nach Amriswil verlegt
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Standort wechselt - Auftrag bleibt. Neue Leitung gewählt. |
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Die HEKS-Regionalstelle Ostschweiz zieht von St.Gallen nach Amriswil. Der Thurgauer Christoph Kreis ist vom Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz mit der Leitung betraut worden, nachdem er acht Monate lang interimistisch tätig war. Der HEKS Flüchtlings- und Inlanddienst Ostschweiz - so der offizielle Name - kommt Menschen in und aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau und den beiden Appenzell zugute.
Mit dem Umzug der Regionalstelle sollen die knapper werdenden Inlandmittel rationeller eingesetzt und Synergien mit den beiden Projekten HEKS TG job und HEKS in-fra besser genutzt werden. Für Projektentwicklungen sind neu Gabriela Alfanz, Projektleiterin TG job, und Gee Hauser, Projektleiterin in-fra,, zuständig. Dem neugewählten Stellenleiter Christoph Kreis wie seinen Mitarbeiterinnen ist es ein Anliegen, das Engagement in St.Gallen auch nach dem Umzug aufrecht zu erhalten, nach Möglichkeit gar noch zu verstärken.
Anwaltschaftliches Wirken
Immer wieder suchten die HEKS-Verantwortlichen nach einer neuen Strategie für den 1993 vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) formulierten "erweiterten Inlandauftrag". Unbestritten blieb dabei das anwaltschaftliche Wirken für Flüchtlinge. Ihnen stehen mit den von der CARITAS und dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) mitgetragenen Rechtsberatungsstellen für Asyl Suchende in St.Gallen (Leitung Edith Späti) und Weinfelden (Leitung Martin Strickler) wertvolle Hilfen zur Verfügung. Beide Stellen bieten überdies als selbständige Projekte der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) im Transitzentrum Altstätten und an der Empfangsstelle Kreuzlingen zusätzliche Beratung an.
Erfolgreiches Arbeitsintegrationsprojekt
Christoph Kreis gehört zu den "Erfindern" des seit 1997 bestehenden Projektes HEKS TG job, das sich für die Arbeitsintegration Langzeiterwerbsloser einsetzt, um ihre Sozialhilfeabhängigkeit zu reduzieren. Davon profitieren können Ausgesteuerte in der Fürsorge der kommunalen Sozialdienste und anerkannte Flüchtlinge in der Fürsorge der kantonalen Flüchtlingsdienste St.Gallen und Thurgau. Bei einer kleinen Feier zum fünfjährigen Bestehen von TG job im vergangenen Sommer äusserten sich Vertreter der politischen Gemeinden lobend zu diesem Angebot. Praktische Einsätze der Frauen im Hausdienst und im Atelier, das Zupacken der Männer im Wald und begleitete Praktikumseinsätze im primären Arbeitsmarkt haben viele Zeichen der Hoffnung gesetzt.
Neues Angebot für Jugendliche
Zu diesen erfolgreichen Angeboten kommt jetzt ein Programm mit geregelter Tagesstruktur für jugendliche Erwerbslose hinzu. Mit sinnvoller Beschäftigung, Schulung und individueller Beratung können Jugendliche praxisnah Arbeitserfahrungen sammeln. In der programmeigenen Werkstatt werden alte Fahrräder demontiert und für den Transport zu Entwicklungsprojekten in der Dritten Welt bereitgestellt. Mit diesen Aktivitäten wird ein motivierender Ausgangspunkt für eine berufliche Ausbildung geschaffen. Der Integration von fremdsprachigen Jugendlichen gilt dabei ein besonderes Augenmerk; in den kommenden Jahren will HEKS Jugendlichen und Kindern generell mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Integrationsprojekt für Migrantinnen
Kenntnisse der deutschen Sprache sind eine der wichtigsten Voraussetzungen, um sich im Alltag selbstbestimmt bewegen, verständigen und handeln zu können. Besonders nichterwerbstätige Migrantinnen leben oft isoliert. Vor allem Hausfrauen und Mütter lernen kaum Deutsch, weil öffentliche Kurse zu teuer und nicht auf ihr sehr unterschiedliches Bildungsniveau ausgerichtet sind. Das Integrationsprojekt HEKS in-fra, vor drei Jahren entstanden, bietet zur Zeit an den drei Standorten Kreuzlingen, Amriswil und St.Gallen für 160 fremdsprachige Frauen aus über 20 Wohnorten verschiedenartige, niederschwellige Sprachkurse mit gleichzeitiger Kinderbetreuung an. |
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Hans Ruedi Fischer; Arbeitsstelle Diakonie,
19.02.2003 |
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