Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Jugendliche in bestem Licht



 
Beim 72-Stunden-Projekt der Cevi-Jungschar wurde die gestellte Sozialaufgabe auf meisterhafte Art gelöst. Seit Donnerstagabend lösten 22 Mädchen, zehn Buben und zwölf Leiterpersonen der Cevi-Jungschar im Rahmen der gesamtschweizerischen 72-Stunden-Aktion eine anspruchsvolle Aufgabe. Bis Samstagabend war ein Gala-Diner zu organisieren, dessen Erlös einem wohltätigen Zweck zufliesst.
 
Hilfe vieler Sponsoren
In der Musik- und Tanzgruppe studierten zwölf Mädchen Events ein, welche dem Slogan „Recht uf Läbe rund um d’Wält“ entsprachen. Sie tanzten auf dem Marktplatz und in den Läden und machten zusammen mit der Gruppe für Werbung auf den Anlass aufmerksam.

Mit Phantasie wurde das Kirchgemeindehaus dekoriert, wurden Stofftischtücher, Schürzen erbeten, Sponsoren gesucht. Läden und Coiffeure stellten Kostüme für die Tanzgruppe zur Verfügung, stellten Frisuren ins richtige Licht. Bäckereien und Metzgereien wurden als Helfer vermerkt. Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde wirkte als Götti, liess dich durch die Vorsteher Henk Van der Meij und Annette Schweizer im Leitungsteam vertreten.
Beinahe ausgebucht

Am Samstag waren die 96 Plätze im evangelischen Kirchgemeindezentrum fast ausgebucht. Auch das Küchenteam hatte erfolgreich gearbeitet, servierte Broccoli-Suppe, Fleischvogel, Wildreis und Gemüse und Mousse au Chocolat zum Dessert. Dazwischen wurden Akrobatik und Tanzdarbietungen gezeigt, in einer Powerpoint „Heks Koala“ als Projekt, an welches der Erlös geht, vorgestellt. Da war zu erfahren, dass auf Hilfe angewiesene Alleinerziehende und Flüchtlinge mit Kinderwagen, Kinderbetten und was sonst für die Betreuung von Kleinkindern nötig ist, ausgerüstet werden.

Was am Samstagabend begann, wurde am Sonntag im Familiengottesdienst mit Pfarrer Pius Helfenstein und der für die Musik zuständigen Daniela Gentsch weitergeführt.



PETER BEERLI
 
Peter Christinger (Eingabe); Arbeitsstelle Jugendfragen,
13.09.2010

 
 
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