Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Krieg ist keine Antwort - Kundgebung am Samstag 15. Feb. 02 in St. Gallen

Schweigemarsch von 12.00 bis 13.00 Uhr für den Frieden mit Start auf dem Klosterplatz
 
Am nächsten Samstag, 15. Februar ist ein internationaler Aktionstag gegen den geplanten Krieg in Irak. Tausende von Menschen werden in ganz Europa auf die Strassen gehen. In St. Gallen wird am Samstag von 12.00 bis 13.00 mit Start auf dem Klosterplatz ein Schweigemarsch als Kundgebung gegen diesen drohenden Krieg durchgeführt, organisiert von den kirchlichen Arbeitsstellen für Jugendarbeit der katholischen und evangelischen Kirchen.

Es geht um die Solidariät - wegschauen und die Faust im Sack machen nützt sicher nichts. Das OK hofft, dass viele kirchlich Engagierte dabei sein und noch zusätzliche Leute mitbringen können.

Treffpunkt Samstag 15. Februar 12.00 Uhr - Klosterplatz

Die Stellungnahmen des SEK und der Europäischen Kirchen findet man ebenfalls als News auf der Homepage von www.ref-sg.ch

Einzelne St. Galler Kirchgemeinden planen, dass die Kirchenglocken am Samstag von 11.45 Uhr bis 11.55 Uhr läuten werden zum Zeichen dafür, dass es fünf vor zwölf ist.

Pressemeldung

Krieg ist keine Antwort – St. Galler Kundgebung gegen einen Krieg in Irak

Am nächsten Samstag, 15. Februar ist ein internationaler Aktionstag gegen den geplanten Krieg in Irak. Tausende von Menschen werden in ganz Europa auf die Strassen gehen. In St. Gallen wird am Samstag von 12.00 bis 13.00 mit Start auf dem Klosterplatz ein Schweigemarsch als Kundgebung gegen diesen drohenden Krieg durchgeführt, organisiert von den kirchlichen Arbeitsstellen für Jugendarbeit der katholischen und evangelischen Kirchen.

Der Krieg gegen Irak scheint schon fast unvermeidlich. Die Haltungen der Regierenden sind auf beiden Seiten sehr unerbittlich und die politische Werbung für den Krieg läuft ebenfalls auf beiden Seiten auf Hochtouren. Experten wie Erich Gysling sprechen von 95% Wahrscheinlichkeit, dass der Krieg stattfinden wird.

Kann man da noch etwas ausrichten? Nützt es, die Stimme zu erheben? Die europäischen Kirchen haben sich letzte Woche sehr deutlich gegen diesen Krieg ausgesprochen. Die überwiegende Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist dagegen. Aber werden diese Stimmen wahrgenommen?

Die Kundgebung vom nächsten Samstag gibt dieser Haltung gegen den Krieg und für Verhandlungen einen öffentlichen Ausdruck. Hinstehen und schweigen ist das, was auch Menschen tun können, welche sonst nie an Demonstrationen teilnehmen. Gefragt an der Kundgebung sind deshalb alle Jugendlichen und Erwachsenen. Es geht um die Solidarität – wegschauen nützt nichts!

Geplant ist die Besammlung auf dem Klosterplatz in St. Gallen und ein anschliessender schweigender Marsch durch die Innenstadt bis zu einem kurzen Abschluss vor dem Waaghaus. Von 11.45 Uhr bis 11.55 wird ein Teil der St. Galler Kirchenglocken läuten zum Zeichen, dass es fünf vor Zwölf ist.

Die Kundgebung wird organisiert und geleitet durch die Arbeitstelle für Jugendseelsorge des Bistums St. Gallen, die Arbeitsstelle Jugendfragen der evang. Kirche des Kantons St. Gallen sowie durch die Animationsstellen für kirchliche Jugendarbeit in St. Gallen, Gossau und Uznach. Auskunft und Unterlagen über Telefon 071 227 05 60 oder 071 223 87 70 sowie per Mail: sulser@ref-sg.ch
 
Paul Baumann, AS Jugendfragen; Arbeitsstelle Jugendfragen,
10.02.2003

 
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