Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

"Babyausstattungen" - ein sinnvoller Dienst für Familien in Notlagen

Das Projekt Babyausstattungen nimmt einen neuen Anlauf und zieht um.
 
Die St. Galler Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität bekommt kirchliche Unterstützung, wenn es um die Vermittlung von Erstausstattungen für Neugeborene geht: Im vergangenen Sommer haben die Arbeitsstelle Diakonie der Evangelisch-reformierten Kirche und Caritas St. Gallen ein entsprechendes Projekt neu gestartet. Die evangelisch-reformierte St. Galler Kirche, das Bistum und die Katholische Administration leisteten finanzielle Starthilfe, denn für jede Hilfeleistung muss mit Anschaffungskosten von 200 bis 250 Franken gerechnet werden.

Nach einer Anlaufsphase in einem Luftschutzkeller wagt sich das Unternehmen "Babyausstattungen" nun buchstäblich "ans Licht". Am Inneren Sonnenweg in St. Gallen, in einem stillgelegten Rotkreuz-Raum, finden bedürftige Schwangere und Eltern mit kleinem Einkommen Dinge, die für kleine Erdenbürger notwendig und notwendend sein können. Das Angebot reicht vom Kinderbettchen bis zum Kinderwagen, von Bébékleidchen der Grössen 56 bis 74 bis zu Spielsachen und Bilderbüchern.

Eingeordnet und herausgegebenen werden all diese Güter von Verena Tobler und Hulda Waldispühl, die ihren Dienst ebenso freiwillig versehen wie Chauffeur Skender DiBrani. "Wir sind auf gute Qualität angewiesen", sagen die beiden Frauen, die sich freuen, wenn sie von privater Seite oder aus Restbeständen der Kinderkleiderbörsen in der Region mit allerhand Nützlichem beliefert werden.

Seit dieser Dienst nun angeboten wird, also im vergangenen halben Jahr, haben um die 50 Familien von der Einrichtung profitieren dürfen. Es ist ja kein Laden, der da geführt wird, sondern eine Börse, die nur durch Vermittlung der Beratungsstelle für Familienplanung genutzt werden kann.

Für die Betroffenen ist die Dienstleistung gratis. Umso mehr ist das noch junge, segensreiche Unternehmen auf Unterstützung über kirchliche Kreise hinaus angewiesen. Die Verantwortlichen, Marlise Schiltknecht und Karien Sulser-Kleeli von der evangelischen Arbeitsstelle Diakonie und Fredy Bihler, Caritas St. Gallen, hoffen daher auf Beihilfe weiterer Organisationen (Stiftungen, Fonds etc). Materialspenden können bei Hulda Waldispühl (Telefon 071 231 32 11) angemeldet werden.


Weitere Auskünfte
Arbeitsstelle Diakonie, Oberer Graben 31, St. Gallen Telefon 071 227 05 61
 
Hans Ruedi Fischer; Arbeitsstelle Diakonie,
10.02.2003

 
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