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An der Gemeinde bauen

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Am kommenden Montag kommt das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen zur Aussprachesynode im Kirchenzentrum Jona zusammen. Thema dieses alle zwei Jahre stattfindenden Austausch- und Diskussionsforums ist die 'Gemeindeentwicklung und Mitarbeiterförderung'. |
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Sie greifen in die Tasten, steigen auf die Kanzel, unterrichten, besuchen ältere Menschen, backen einen Kuchen, dirigieren den Chor oder feiern mit den Kleinsten: Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Voraussetzung für eine lebendige Kirchgemeinde. Ob angestellt oder ehrenamtlich – Gemeinden müssen ihren Mitarbeitenden Sorge tragen, sie fördern und gezielt einsetzen. Gezielt einsetzen heisst aber auch, die eigenen Ziele zu kennen. Wie möchte sich eine Kirchgemeinde entwickeln? Welche Visionen verfolgt sie und wie kommt sie dorthin?
Zu beidem – Mitarbeiterförderung und Gemeindeentwicklung – machen sich die Synodalen der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen am kommenden Montag, 26. April Gedanken. Im evangelischen Kirchenzentrum in Jona treffen sich die Mitglieder des St.Galler Kirchenparlamentes zur Aussprachesynode zum Thema „Chancen und Nutzen einer gezielten, visionären Entwicklung vor Ort“.
Impulsreferate führen in das Thema ein, in Workshops findet eine Vertiefung statt. Werner Krüsi, CEO der Fisba Optik, gibt beispielsweise Einblick in die Mitarbeiterförderung eines Unternehmens. Markus Anker, reformierter Pfarrer an der Universität St.Gallen, führt das Thema aus theologischer Sicht ein und Roger Keller, Mitarbeiter von Vineyard, zeigt auf, wie eine Freikirche an ihrer Gemeinde baut. Weitere Aspekte, die zur Sprache kommen, sind der Einfluss des Wertewandels auf die Gemeindeentwicklung, die Förderung von freiwilligen Mitarbeitenden oder Möglichkeiten, Ansprechgruppen gezielter erkennen zu können.
In Diskussionen – in Form eines Worldcafés – und einer Schlussrunde ziehen die Synodalen Fazit und übergeben schliesslich dem Kirchenrat ihre Ergebnisse und Anliegen. In den kommenden Monaten ist es dann an der Kirchenleitung, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und wichtige Anliegen umzusetzen.
Diskussion statt Debatte
Alle zwei Jahre trifft sich die Synode, das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, zu einer sogenannten Aussprachesynode. Diese dient der Diskussion über die Ausrichtung der St.Galler Kirche, der Meinungsbildung, der Vertiefung aktueller Themen sowie der Vorbereitung synodaler Beschlüsse. Die zu bearbeitenden Themen legen jeweils der Kirchenrat gemeinsam mit der zuständigen Synodalkommission fest.
Die Aussprachesynode fasst keine bindenden Beschlüsse. Sie kann jedoch Empfehlungen an den Kirchenrat richten. Dieser berichtet an einer nächsten Session über die getroffenen Massnahmen.
Die Aussprachesynode ist öffentlich. Sie findet am kommenden Montag, 26. April, ab 8.30 Uhr im Evangelischen Kirchenzentrum Jona statt. |
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Andreas Ackermann; Arbeitsstelle Kommunikation,
20.04.2010 |
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Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
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