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Bibel verbindet Kirchenzeitungen
Gemeinsame Nummer des katholischen Pfarreiforums und des Kirchenboten.
Das für 2003 ökumenisch ausgerufene «Jahr der Bibel» haben das Pfarreiforum der Diözese St.Gallen und der Kirchenbote der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen zum Anlass genommen, sich erstmals mit gemeinsam erarbeiteten Inhalten an ihr Publikum zu wenden.
Die beiden Blätter erscheinen in diesen Tagen mit demselben Titelbild und mit gleichen Texten. Anlass zur Herausgabe einer gemeinsamen Nummer ist das «Jahr der Bibel», das von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen der Schweiz und weiteren Gemeinschaften und Werken getragen wird.
Die Bibel ist das gemeinsame Band und die Grundlage aller Kirchen. Doch die Bibel wird erst wirksam, wenn ihre Botschaft empfangen wird. Auf diesen Empfang macht das Titelbild der beiden Kirchenzeitungen aufmerksam. Es zeigt eine Bibel mit Antenne vom St. Galler Künstler Hans Thomann. Eine von Frank Jehle und Thomas Reschke, den beiden Seelsorgern der Universität St. Gallen, gemeinsam geschriebene Besinnung erinnert an den Reichtum der Schrift. Wie die Bibel gelesen werden kann und wie ihre tiefe Botschaft vernehmbar wird, erklären Bischof Ivo Fürer und Kirchenratspräsident Dölf Weder in einem Interview. Verschiedene Persönlichkeiten aus dem Kanton stellen ihren Lieblingsbibelvers vor. Im redaktionellen Editorial spüren Evelyn Graf (Pfarreiforum) und Andreas Schwendener (Kirchenbote) dem göttlichen Sender nach, auf welchen die Bibel zurückgeht und auf den sie hinweist.
Hans Ruedi Fischer - fis; Arbeitsstelle Kommunikation,
06.02.2003