Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

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Ein Zeichen zur Überwindung von Armut und Ausgrenzung gesetzt und den Rekord geschafft: Am Samstag, 17. Oktober dampften in der St.Galler Marktgasse 530 kg Rührei (etwa 8000 Eier) in einer riesigen Pfanne zum grössten Rührei der Welt. Mehr als 1000 Hungrige liessen sich eine Portionen Rührei reichen. Die Armutsbetroffen und die eingeladenen Gäste richteten eindrückliche Worte an die Besucherinnen und Besucher: „Armut darf nicht ausschliessen, Ausschluss macht krank“. Nun gilt es, den gemeinsam eingeschlagenen Weg weiter zu gehen; ganz unter dem Motto des Anlasses: „Arm –riich – chancengliich“.
 
Aus der Arbeitsstelle

Diakonie-Beauftragten-Konferenzen 2010
Ressortverantwortliche Kivo-Mitglieder und weitere Interessierte sind zu dieser fachlichen Weiterbildung herzlich eingeladen. Beauftragte haben dabei die Gelegenheit zum Austausch untereinander, zum Gespräch mit der Beauftragten für Diakonie der St. Galler Kantonalkirche (Marlise Schiltknecht) sowie den Mitarbeitenden von Heks-Ostschweiz.
Aus dem Programm:
Einblick in die Arbeit des Heks Ostschweiz und Vorstellen eines Heks-Projektes vor Ort durch: André Brugger, Leiter Heks Ostschweiz und Amadea Thoma, Leiterin Heks Koala
Austausch und Infos aus der Arbeitsstelle und den Ressorts, anschliessend Imbiss
Orte und Daten:
Region St. Gallen: Mittwoch, 17. Februar, 19.00 – 21.15 Uhr, Koala-Abgabestelle, St. Gallen
Region Rheintal: Montag, 22. Februar, 19.15 – 21.30 Uhr, Koala-Abgabestelle, Oberriet
Region Toggenburg: Dienstag, 23. Februar, Koala-Abgabestelle, Lichtensteig

5. Dezember – UNO-Tag der Freiwilligen
An diesem Samstag machen Kirchgemeinden und Pfarreien mit feurigen Aktionen den Nutzen und die Attraktivität der kirchlichen Freiwilligenarbeit sichtbar. Denn Freiwilligenarbeit nützt allen. Ist
auch Ihre Gemeinde dabei? Zusammen gewinnen wir an Wirkung!
″Erst die Freiwilligenarbeit macht aus einem Staatswesen eine Gemeinschaft″, Zitat von Bundesrat Rudolf Merz.
www.freiwillig-kirchen.ch

2010 ist Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung
Die Europäische Union ist eine der reichsten Gegenden der Welt. Dennoch haben 17% der Europäer nicht genügend Mittel, um sich ihre grundlegendsten Bedürfnisse erfüllen zu können.
Armut wird oft mit Entwicklungsländern in Verbindung gebracht, wo Unterernährung, Hunger, und der Mangel an sauberem Trinkwasser zum Alltag gehören. Aber Europa ist ebenso von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Nicht so ausgeprägt, aber dennoch zu inakzeptablem Ausmaß. Armut und Ausgrenzung eines einzelnen Individuums führen letztendlich zur Armut einer ganzen Gesellschaft. Europa kann nur dann stark sein, wenn das Potenzial jedes einzelnen voll ausgeschöpft wird.
Es gibt kein Patentrezept gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Eines ist jedoch sicher: Diesen Kampf können wir nur gemeinsam gewinnen. Es ist an der Zeit, unser Bekenntnis zu Solidarität, sozialer Gerechtigkeit und mehr Integration zu erneuern.
Solidarität, ein insbesondere in Krisenzeiten wichtiges Konzept, ist einer der zentralen Werte der Europäischen Union. Der Begriff „Union“ ist dabei bezeichnend – angesichts der Wirtschaftskrise sitzen wir alle in einem Boot. Solidarität bedeutet ein Sicherheitsnetz für jeden einzelnen.
Hier sind einige der Dinge, die wir zusammen tun werden:
  • Alle Teile der Gesellschaft dazu ermutigen, politisches Engagement zu zeigen im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung, auf europäischer wie lokaler Ebene, egal ob öffentlich oder privat
  • Jeden einzelnen europäischen Bürger dazu inspirieren, sich am Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung zu beteiligen
  • Menschen, die unter Armut und sozialer Ausgrenzung leiden, eine Stimme geben
  • Mit Nichtregierungsorganisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, die sich gegen Armut und soziale Ausgrenzung einsetzen
  • Dabei helfen, Stereotypen und Stigmatisierungen im Hinblick auf Armut und soziale Ausgrenzung abzubauen
  • Für eine Gesellschaft werben, die eine nachhaltige Lebensqualität garantiert, soziales Wohlbefinden und Chancengleichheit für alle
  • Die Solidarität zwischen den Generationen fördern und nachhaltige Entwicklung garantieren

Die Arbeitsstelle Diakonie hat Zusammen mit vielen Kirchgemeinden im Kanton in den letzten Jahren wichtige Schritte zur Bekämpfung der Armut eingeleitet. Diese werden im 2010 gewürdigt, gestärkt und weiter ausgebaut.



Weitere Anbietende

IM FALL, eine Ausstellung zur Sozialhilfe in der Schweiz
Ist eine Wanderausstellung zur Sozialhilfe in der Schweiz, die 2010 in verschiedenen Schweizer Städten und Gemeinden auf Tournee geht.
Betroffene reden, Fachleute klären auf, die Bevölkerung wird informiert. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) lanciert das Projekt im europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.
In St. Gallen ist die Ausstellung zu sehen am:
07. – 11. April 2010 an der OFFA (Frühlings- und Trendmesse)
13. – 20. April 2010 (Details folgen gemäss Webseite: (http://www.im-fall.ch/de/veranstaltungen/
Die Stadt sucht noch die Zusammenarbeit mit den Kirchen.

Altersarbeit – neue CD „Alterzählt“
Zehn alte Menschen aus dem Osten der Stadt St.Gallen erzählen auf einer Hörbuch-CD aus ihrem bewegten Leben. Die Gespräche haben zwei Studentinnen der Hochschule Luzern geführt. Manuela Galbier und Veronika Bayer gaben ihrem Hörbuch den Titel „Alterzählt“, in dem die beiden Aussagen „Alt erzählt“ und Alter zählt“ enthalten sind. „Unser Projekt hat zum Ziel, das Thema Isolation im Alter ins Zentrum zu rücken und dabei Ressourcen alter Menschen sichtbar zu machen“, schreiben die beiden Studentinnen in ihrem Projektbeschrieb.
Das Hörbuch kann bei der Arbeitsstelle Diakonie ausgelehnt werden, Anfragen an: ackermann@ref-sg.ch

Arbeitskreis Religionsgerontologie
Der Arbeitskreis Religionsgerontologie (ARG) ist ein Ort der Begegnung und des wissenschaftlichen Austausches – im Sinne einer Forschungs-Sozietät – für Personen, die sich vertieft mit Fragen der Religionsgerontologie beschäftigen wollen. Der Arbeitskreis versteht Religionsgerontologie in einem weiteren Sinne als eine Beschäftigung mit Fragen des Alters und des Alterns unter theologischer, religionswissenschaftlicher, spiritueller und ethischer Perspektive.
Mitarbeit: die ARG steht allen offen, die sich auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Gebiet der Religionsgerontologie beschäftigen wollen. S wird eine Mitgliederliste geführt.
Organisation: Die Leitung der ARG liegt bei Prof. Dr. theol. Ralph Kunz (Theologische Fakultät der Universität Zürich) und Dr. theol. Heinz Rüegger (Institut Neumünster). Sie organisieren das Programm und sind für die Einladungen zuständig. Mindestens einmal im Jahr wird ein Mitgliederbrief mit aktuellen Informationen verschickt.
Kontakt: Sekretariat Arbeitskreis Religionsgerontologie, c/o Dr. Heinz Rüegger MAE, Institut Neumünster, Neuweg 12, 8125 Zollikerberg, T 044 397 30 02, heinz.rueegger@institut-neumuenster.ch / Prof. Dr. theol. Ralph Kunz, T 044 634 47 11, KunzR@access.uzh.ch

Budgetberatung Schweiz
Die Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Budgetberatungsstellen (ASB) hat eine neu gestaltete Homepage aufgeschaltet: www.budgetberatung.ch.
Die Nachfragen nach Budgets im Internet häuften sich. Der neue Service konnte dank einem breit abgestützten Sponsoring und der Unterstützung eines Patronatskomitees mit namhaften Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Wirtschaft verwirklicht werden.

Österlicher Friedensweg – Begegnungen im Appenzeller Vorderland Ostermontag, 5. April 2010
9.45 Uhr Treffpunkt bei der Kirche Walzenhausen. Kurze Besinnung bei den Gedenktafeln für Paul Vogt, Flüchtlingspfarrer und Gründer des Sonnenblicks, Carl Lutz, Generalkonsul in Budapest, Retter über 600‘000 Juden, Jakob Künzler, Vater der Armenier, Fussweg zum „Sonneblick“, 20 Min. Kurzreferate zu Paul Vogt, Flüchtlingsmutter Gertrud Kurz und Generalkonsul Carl Lutz.
Anschliessend Wanderung Walzenhausen – Hosted – Hueb – Haufen – Wolfhalden. Kurzreferat Karin Weber zu Katharina Sturzenegger. Gedenktafel anbringen und weiter wandern nach Heiden. Die Mittagsverpflegung gibt es aus der Küche des Asylzentrums Wienacht. Referat eines Delegierten des IKRK aus einem Konfliktgebiet, anschliessend Kaffee/Tee. Mit einem weiteren Referat zu „Asylbewerber unter uns“ und einem Spaziergang zum Dunant-Denkmal mit kurzer Ansprache wird der Tag beschlossen.
Veranstaltende: Amnesty International, Forum Solidarität und Spiritualität, Solidaritätsnetz Ostschweiz. Weitere Organisationen sind angefragt.

Caritas Schweiz Forum 2010 Arme reiche Schweiz
Am Freitag, 15. Januar 2010, im Kultur-Casino in Bern. Das Caritas-Forum zieht Bilanz zur Armutssituation in der Schweiz. Die Tagung thematisiert verschiedene Facetten der Armut, so dass diese ein Gesicht erhält. Das Caritas-Forum soll dazu beitragen, dass 2010 nicht nur ein besonderes Jahr für die Armutsdiskussion, sondern auch ein Jahr für die Armen und gegen die Armut wird. Im Zentrum steht die Frage, wie Armut vermieden werden soll.
Anmeldung und Detailprogramm:
Caritas Schweiz, Löwenstrasse 3, Postfach, 6002 Luzern Tel. 041 419 22 22, info@caritas.ch,
http://web.caritas.ch/page2.php?pid=2300&fv_100_feature_id=780&fv_100_freecontentcategory_id=788&fv_100_freecontententry_id=13296



Angebote für Gemeindeglieder und Menschen in speziellen Lebenssituationen

«16 Tage gegen Gewalt an Frauen»
Am 26. November haben «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» schweizweit begonnen. Der cfd lanciert die Kampagne zum zweiten Mal in der Schweiz. Ziel ist, dass Menschen bei Gewalt gegen Frauen nicht gleichgültig bleiben, sondern hinsehen und einschreiten. Bis zum 10. Dezember 2009 informieren mehr als 65 Veranstaltungen über unterschiedliche Formen von Gewalt, weisen auf Anlaufstellen hin und zeigen Lösungen auf.
Weitere Informationen zur Kampagne
cfd-Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne
Die weisse Schleife gegen Gewalt
Die weisse Schleife ist das Symbol der Kampagne - tragen Sie die Schleife an den 16 Tagen und zeigen Sie, dass Sie sich gegen Gewalt gegen Frauen einsetzen! Die weisse Schleife ist erhältlich in Dr. Noyer-Apotheken in Bern und in vielen Claro-Geschäften in der ganzen Schweiz. Materialbestellungen auch online möglich.
Erste Berichte über die Kampagne
Viele Medien haben bereits Beiträge zum Kampagnenstart gebracht, auf folgende beiden Beiträge möchten wir besonders hinweisen:
Wie kann man Gewalt gegen Frauen verhindern?, fragt der Treffpunkt von DRS1 cfd-Geschäftsleiterin Cécile Bühlmann während Corinne Schärer, Gewerkschaftssekretärin der Unia, erklärt, warum Frauen schneller als Männer arbeitslos werden und sich nicht dagegen wehren können.
Die Tagesschau des Schweizer Fernsehens sendete eine kurze Zusammenfassung der Hintergründe und Intention der Kampagne.

Regionalgruppen-Treffen für Verwitwete mit Kindern
Die Einladung richtet sich an alle Verwitweten mit minderjährigen Kindern. Für den Besuch der Treffen ist keine Anmeldung notwendig.
In St. Gallen trifft sich die Gruppe jeweils am 9. Februar, 9. April, 9. Juni, 9. September, 9. Dezember, ab 19.30 Uhr im Restaurant Walhalla, Bahnhofplatz, St. Gallen Regionalleiterinnen: Liselotte Braun, Tel. 071 385 94 68, Regula Straub, Tel. 071 411 42 53



Publikationen

„Ich bin alt geworden – Vom Geheimnis meiner Verwandlungen“
von Dr. Karl Guido Rey, Kösel Verlag, München, 176 Seiten, ISBN 9783466368556, Erscheinungstermin: 30. März 2009-11-24
Altwerden wird gesellschaftlich und individuell häufig als Zumutung empfunden. Auch wenn ich schmerzhaft erfahre, das Kräfte nachlasen, öffnet dieses Buch Augen für das geheimnisvolle Glück und die tragenden Kräfte der späten Jahre. Bittere Erfahrungen werden nicht verdrängt. Vor allem aber kommt die immer mögliche Lebendigkeit im Alter stärkend und authentisch zur Sprache.
Karl Guido Rey ist 1930 geboren und hat Theologie und Psychologie studiert.
 
Brigitta Ackermann; Nächstenliebe arbeitet - Newsletter Diakonie
30.11.2009

 
 
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