Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Top-motiviert in der Kinder- und Jugendarbeit



 
Die Arbeitsstellen für kirchliche Jugendarbeit organisierten für Leiterinnen und Leiter aus Jubla, Pfadi und Cevi einen Themenabend zu Motivation in der Kinder- und Jugendarbeit.
 
Was tun, wenn das Leitungsteam unmotiviert ist Neues anzupacken, oder die Kinder in der Gruppenstunde nur halbherzig mitmachen? Dieser Frage gingen Leiterinnen und Leiter der Jubla, der Pfadi sowie der Cevi am Mittwoch auf die Spur. Dann nämlich fand im Andreaszentrum in Gossau der diesjährige Themenabend unter dem Titel „Top-Motiviert? - Motivation als Dreh- und Angelpunkt in der Arbeit mit Kindern“ statt. Organisiert wurde dieser von den Arbeitsstellen für kirchliche Jugendarbeit. Dafür sind rund 60 Leiterinnen und Leiter zusammengekommen. Die Themenabende ermöglichen jeweils einen interessanten Erfahrungsaustausch und die Jugendlichen können im betreffenden Themenbereich viel profitieren für ihre Arbeit mit den Kindern.

Motivation als Schlüsselpunkt
Im Kanton St. Gallen sind rund 2400 Leiterinnen und Leiter in der Jubla, Pfadi und der Cevi aktiv. Für sie ist Motivation das A und O. Für den inhaltlichen Teil des Abends waren Fachleute von Infoklick.ch beauftragt worden. „Infoklick betreibt schweizweit Jugendförderung und unterstützt Leiterinnen und Leiter mit Fachwissen, aber auch mit konkreten Projekten“, wie Referentin Dominique Bauer erklärt.

Zu Beginn des Abends gingen die Leiterinnen und Leiter den Gründen und Ursachen von Motivation auf den Grund. Dabei lernten sie den Unterschied kennen zwischen innerer Motivation wie beispielsweise Neugier und äusserer wie etwa einer Belohnung. Einen besonderen Schwerpunkt setzte die Referentin allerdings auf den Praxisbezug. So wurden während des Abends anhand konkreter Fallsituationen versucht, das Gelernte umzusetzen. Wie kann beispielsweise der Teamgeist gestärkt werden oder warum sind positive Feedbacks so wichtig für die Motivation? Neben theoretischen Inputs erlebten die Teilnehmer auf spielerische Art die Wirkung von Motivation. Die Teilnehmer waren begeistert und es ist zu hoffen, dass sich dies auch auf die Kinder übertragen wird.
 
Peter Christinger; Arbeitsstelle Jugendfragen,
29.03.2009

 
 
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