Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Kinder mit Singen ins Leben begleiten



 
Mit dem Liedermacher Andrew Bond fand am Samstag bei Evangelisch Wil ein Seminar für JugendmitarbeiterInnen statt, Kinder und Familien mit attraktiven Liedern zu begeistern. Rund 130 Personen fanden sich am Samstag bei Evangelisch Wil ein für einen Singseminar ein, die Arbeit mit Kindern mit ansprechenden Gesängen und Liedern zu erweitern. Der Liedermacher und ausgebildete Theologe Andrew Bond startete das Tagesseminar in der Kreuzkirche mit einer Bewegungsrunde, gefolgt von Gesangsblöcken. Die Teilnehmer, mehrheitlich junge Frauen, können das Erfahrene in ihrer Arbeit mit Kindern einfliessen lassen.
 
Das ausgeschriebene Tagesseminar der Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Wil galt der Erweiterung des Liedergutes in der Arbeit mit Kindern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen allesamt aus mehrheitlich ehrenamtlichen Kreisen, wo mit Kindern gearbeitet wird. Die Erwartungen an Andrew Bond galten dem Erleben und Lernen neuer Lieder und freudvoller Kinderarbeit.


Freudvoller Auftakt
Nach dem Empfang der Teilnehmer im Kirchgemeindehaus startete das Singseminar mit Andrew Bond in der Kreuzkirche. Bei der Eröffnung durch Peter Christinger zeigte sich auch Kirchpräsidentin Sibylle Pelzmann erfreut über die grossartige Teilnahme und hoffte auf begeistertes Mitmachen. Die Begeisterung setzte mit Andrew Bond schnell ein, indem er dem Schwingen der Glocken gleich, Bewegung unter die Teilnehmer brachte.

Andrew Bond setzte seine Akzente am Anfang auf einfaches Tönen lassen, ohne viele Worte dazu zu gebrauchen, die Teilnehmer nahmen seine Ideen schnell auf und sangen aktiv mit. In der Fortsetzung stellte Bond in mehreren Blöcken Ideen der Gesangsgestaltung mit Kindern vor. Dabei entlockte er den Teilnehmern immer auch eine erste Probe, wie es vor sich gehen kann bei der praktischen Anwendung.

Singen und musizieren ist sein Leben
Andrew Bond arbeitet nicht einfach als gesanglicher Ausbildner. Im Gespräch zeigte er sich überzeugt, dass Musik das wahre Leben ausmacht. Aus seiner längeren Mitarbeit im Cevi habe er eigentlich gelernt, dass der Zugang zu jungen Menschen über die Musik ausserordentlich gut funktioniert. Als ausgebildeter Theologe wollte er dann nicht einfach als Pfarrer wirken, sondern die Menschen über die Musik mit dem Himmel vertraut gemacht. Als Musiklehrer, Mitarbeit in Orchestern, Religionsunterricht habe er sich die Begeisterung für Musik selber erarbeitet.

Aus diesem Hintergrund haben denn auch seine Lieder wiederkehrend eine starke Gottesverbindung. Überall soll jeder Mensch seine Hilfe anbieten, Freude und Sorgen mit anderen teilen. Sein Singen habe viel mit Loslassen und Abheben zu neuen Ufern zu tun.

Niklaus Jung
 
Peter Christinger; Arbeitsstelle Familien und Kinder,
13.01.2009

 
 
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