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Armut hat viele Gesichter....
...und sie ist weit mehr als das Fehlen von materiellen Ressourcen. Armut verletzt Menschen physisch, moralisch und psychisch - sei es in Peru, in Indien, in der Schweiz oder anderswo.
Bild: 17. Oktober 2007 Solidaritätstreffen in Bern
ATD vierte Welt und Amnesty solidarisieren sich mit den Millionen von Menschen, die mit ihren Lebensgeschichten eindrücklich zum Ausdruck bringen: Die Menschenrechte haben uns noch nicht erreicht. Sie müssen täglich um ihre Würde kämpfen. Am 17. Oktober, dem Weltag zur Überwindung der Armut wird an verschiedenen Orten auf die Misere aufmerksam gemacht.
Während meinem Bildungsurlaub konnte ich mit Jugendlichen und Familien aus prekären Verhältnissen gemeinsame Tage verbringen, den Dialog führen und Einblicke in ihren Alltag erhalten. Sie sind bereit, sich an der Veränderung zur Überwindung der Armut zu beteiligen. Die Gesellschaft (wir) müssen ihnen dazu die Möglichkeit geben. In unseren Kirchgemeinden gibt es sicher unterschiedliche Plattformen (Mittagstisch, Altersnachmittag, Jugendgruppe, Gottesdienst, Unterricht, Frauentreff, Männerrunde etc.),um die Gesichter der Armut kennen zu lernen. Sich an der Kartenaktion zu Handen des Bundespräsidenten zu beteiligen, ist eine andere Form. Karten und die Zusammenstellung der Portraits sind bei der Arbeitsstelle oder direkt bei Amnesty erhältlich.