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Fussball bewegt
Warum es sich lohnt, Fussball anzuschauen, auch wenn das Schweizer Team (oder Ihr eigenes nationales Team) nicht erfolgreich ist.
Den letzten Newsletter der kirchlichen Erwachsenenbildung hatte folgende ironisch gemeinte Einleitung: ″Die Euro ist ja für die Schweizer Mannschaft etwas frühzeitig zu Ende gegangen. Was tun wir jetzt, wenn es sich nicht mehr lohnt, Fussball anzuschauen?″ (Im Original: www.ref-sg.ch/news_1316 )
Darauf reagierte Pfr. Martin Böhringer aus Alt St.Johann mit Text und Bild:
″Darf ich leise widersprechen? Was heisst denn: ″dass es sich nicht mehr lohnt, Fussball zu schauen″?
Hängt das Schauen wirklich allein davon ab, wie gross bzw klein der nationale Erfolg ist?
Habe letzten Sonntag in Alt St. Johann und werde nächsten Sonntag 15.6. in Wildhaus gerade das Gegenteil predigen.
Der Fussball (wie auch andere Sportarten) haben ja gerade dann grosse Chancen für ein besseres Miteinander, wenn man sie aus der nationalen Engführung herausholt! Es geht um den Spass am Sport, um die Freude an einem guten Spiel, oder um ″Fussball gegen Gewalt in Kolumbien″ wie ein Projekt des HEKS in Kolumbien heisst, etc.. Deshalb möchte ich widersprechen und für eine neue Fussballkultur sprechen!″
Dass da noch viel zu lernen ist, zeigt das obenstehende Doppelbild vom Pfarrhaus Alt St.Johann: Das eine Bild vom Eröffnungstag der EM - das zweite am Morgen nach dem zweiten verlorenen Spiel der Schweizer. Man weiss natürlich nicht, wem es zu verdanken ist...
Pfr. Martin Böhringer / PB; Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung,
13.06.2008