Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Informationen aus dem Kirchenrat: Leitziele und Fr. 10'000.- für China

Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen hat die Leitziele für die 'St.Galler Kirche 2015' in die Vernehmlassung geschickt und Gelder für die Erdbebenopfer in China gesprochen.
 
Leitziele in der Vernehmlassung
'St.Galler Kirche 2015'


Das Strategiepapier „St.Galler Kirche 2015“ ging vor wenigen Tagen in die Vernehmlassung. Das 15-seitige Dokument wurde auf der Grundlage des Visitationsberichts 2007 des Kirchenrates der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen sowie der Ergebnisse der Aussprachesynode und des kantonalen Kapitels von Pfarrpersonen und Sozial-diakonischen Mitarbeitenden erarbeitet. Es legt für zwölf Teilgebiete Leitziele fest, welche in den kommenden sieben Jahren für die Arbeit von Kirchgemeinden und Kantonalkirche wegleitend sein sollen. Im Internet: www.ref-sg.ch/kirche2015

Alle Kirchenvorsteherschaften, die Pfarr- und Diakonatskapitel, der Verein der Religionsunterrichts-Lehrkräfte, der Kirchenmusikverband sowie weitere interessierte Personen und Gremien sind nun eingeladen, zu „St.Galler Kirche 2015“ Stellung zu nehmen. Bis Ende August haben sie die Möglichkeit, einerseits Prioritäten zu setzen, andererseits textliche Modifikationen, Ergänzungen oder Streichungen vorzuschlagen.

Anfang September wird dann der Kirchenrat die definitive Fassung erarbeiten. Am 1. Dezember befindet schliesslich die Synode – das Parlament der Kantonalkirche – über das Papier. Das Dokument „St.Galler Kirche 2015“ löst die Vorgängerversion „St.Galler Kirche 2010“ ab.


10 000 Franken für China

Mit 10 000 Franken unterstützt die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen die Erdbebenopfer in China. Dies hat der Kirchenrat kürzlich an einer Sitzung beschlossen. Das Geld wird an das Heks (Hilfswerke der Evangelischen Kirchen Schweiz) überwiesen, welches mit insgesamt 250 000 Franken Soforthilfe geleistet hat. Eine Partnerorganisation des Heks gab an rund 7000 betroffene Familien Lebensmittel, Decken und Plastikplachen ab.
 
Andreas Ackermann; Arbeitsstelle Kommunikation,
04.06.2008

 
 
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