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52 offene Kirchentüren

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52 Kirchen und christliche Gemeinschaften der Stadt und Agglomeration St.Gallen laden am 24. Mai zur zweiten St.Galler Nacht der Kirchen. Neu mit dabei sind auch verschiedene Migrationsgemeinden. |
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'Schon nach der ersten Nacht der Kirchen im Jahr 2005 wussten wir, dass es eine Neuauflage geben wird', sagt Pfr. Carl Boetschi, Mitglied der Initiativgruppe „Nacht der Kirchen“. Das vorwiegend positive Echo – sowohl von „Nachtschwärmern“ als auch der beteiligten Kirchen und Gemeinschaften – habe ihnen den Entschluss zur Wiederholung leicht gemacht.
Entsprechend wird am Samstag, 24. Mai, zwischen 17 Uhr und Mitternacht, zum zweiten Mal Kirche in all ihren Facetten erlebbar: Von Engelburg bis Halden, von äthiopischer Kaffee-Zeremonie bis zum Vesper mit gregorianischen Gesängen, von Agape Global Church bis Pfingstgemeinde. 52 Kirchen und christliche Gemeinschaften aus Stadt und Agglomeration laden zu Gottesdiensten und Musik, Führungen und Ausstellungen, Gebet, Tanz, Theater oder Lesungen. „Da alle Kirchen am gleichen Abend ihre Türen öffnen, können Besucherinnen und Besucher viel unverbindlicher vorbeischauen“, sagt Boetschi. „Bei üblichen Gottesdiensten wäre die Schwelle bestimmt höher“.
Tanz und Lagerfeuer
Neu präsentieren sich bei der zweiten Ausgabe der St.Galler „Nacht der Kirchen“ auch rund ein halbes Dutzend Migrationskirchen. Die New Life Church (Tamil Church) bittet etwa zum Tanz, die Evang.-koreanische Kirche stellt ihre Geschichte vor oder in der protestantischen Kirche ungarischer Sprache können Abendlieder gesungen werden. „Erst in den vergangenen Jahren ist uns bewusst geworden, dass viele Migrationsgruppen ihre eigene kirchliche Gemeinschaft pflegen“, sagt Boetschi. Einige Gruppen seien auf Raumsuche gewesen, die Kontakte dadurch entstanden.
Aber auch die etablierten Kirchen warten mit Überraschungen auf: In der Mühlenenschlucht finden sich Antworten auf die Frage „Wer ist Gott?“, auf dem Gallusplatz brennt ein Lagerfeuer, in St.Otmar gibt es einen Baustellen-Gottesdienst, die Evangelischen Sozialdienste laden zur Stärkung ins Waaghaus oder auf dem Klosterplatz entsteht aus tausend Kerzen ein riesiges Lichterlabyrinth.
Programmheft erhältlich
Letzteres bildet quasi das Zentrum der Nacht. Erfahrungen der ersten Durchführung hätten gezeigt, dass sich die Besuchenden zu vorgerückter Stunde eher in Richtung Innenstadt bewegten, sagt Boetschi. Entsprechend finden die Programme in den Aussenquartieren zwischen 17 und 21 Uhr, jene in der Innenstadt zwischen 19 und 24 Uhr statt. Um Mitternacht erfolgt schliesslich der Schlusspunkt beim Labyrinth.
Eine Übersicht über die gesamte Vielfalt der „Nacht der Kirchen“ bietet das Programmheft, welches ab sofort in Kirchen, Quartierläden, Poststellen (ab 13. Mai), der Buchhandlung Rösslitor, bei Bodensee-Tourismus und im VBSG-Pavillon am Bahnhof aufliegt oder über www.nachtderkirchen.ch abrufbar ist. |
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Andreas Ackermann; Arbeitsstelle Kommunikation,
13.05.2008 |
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Weiterführender Link:
Programmheft bestellen auf der Homepage von Nacht der Kirchen |
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Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
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