Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Feuer und Flamme - En Funke isch scho gnueg zum e böimigs Füür azzünde...



 
Mit Menschen im Schein des Kerzenlichts zusammensitzen. In der Dunkelheit beim wärmenden Lagerfeuer stehen. Dem Tanz der Flammen zusehen. Immer gleich – und doch wieder so anders, in jedem Augenblick absolut einmalig! Mal keck auflodernd, sich stolz zum Himmel erhebend. Dann wieder in sich zusammensackend, heisse schimmernde Glut. Ein paar letzte Flämmchen, die noch zaghaft an einem vergessenen Holzstück nagen. Ist die Arbeit mit den Kindern nicht auch oft so? Manchmal hoch auflodernd, wir glühen für unsere Arbeit. Dann ist wieder kaum etwas sichtbar.
 
Die Inspiration und den Kick für die Auseinandersetzung holten sich die Betreuerinnen und Betreuer der kirchlichen Kindergruppen in einem Wochendenkurs der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen, Arbeitsstelle Familien und Kinder, und des Fachbereichs „Kinder in der Kirche“ KiK. Die Spannung im Flawiler Mattenhof war wie die Luft zum Abschneiden, galt es doch, sich zunächst mit dem Feuer im eigenen Leben auseinander zu setzen: Welches Feuer brennt? Was motiviert? Was ermutigt, was ängstigt oder blockiert? Welche feurigen Spuren, Funken, Furchen und Wege hat Gott in meinem Leben hinterlassen? Wo sind sie in den biblischen Biographien zu erkennen?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses „Feuer und Flamme “ gingen aber nicht nur eigenen Fragen und biblischen Personen auf den Grund, in Workshops wurden zudem unzählige Anregungen für die Arbeit mit Kindern angeboten. Eines kann mit Sicherheit geschrieben werden, das abendliche Lagerfeuer und das freudige Singen sowie die erlebte Gemeinschaft hat den Funken untereinander springen lassen.
 
Peter Christinger; Arbeitsstelle Familien und Kinder,
17.04.2008

 
 
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