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Gelungener Abend mit Altersforscher François Höpflinger
Noch nie in unserer Geschichte hatten wir die Möglichkeit, nach der Pensionierung während langen Jahren frei zu wählen, wie wir leben wollten – natürlich unter der Bedingung, dass dies Gesundheit und ökonomische Voraussetzungen zulassen. Eine solche Freiheit ist beispiellos, haben unsere Vorfahren doch gearbeitet, so lange es ihre Kräfte zuliessen.
Mit diesen Worten begann der Vortrag von Altersforscher Prof.Dr. François Höpflinger anlässlich der Reihe ‚Lebenswende Pensionierung’. François Höpflinger zeigte verschiedenste Aspekte auf zur Frage ‚Pensionierung – und was dann?' Er gab diverse Tipps und Ratschläge, meinte aber auch, dass jede Pensionierung ganz individuell ablaufe und keine allgemein verbindlichen Regeln aufgestellt werden könnten. Zu bedenken gab der Altersforscher und Soziologe unter anderem, dass viele frisch Pensionierte genügend Platz für sich brauchen, d.h. ein Umzug zu Zweit in eine kleine Zweizimmerwohnung sei nicht gerade erstrebenswert kurz nach der Pensionierung. Auch sei es wichtig, eigene Aktivitäten beizubehalten oder neu zu entwickeln. ‚Bleiben Sie neugierig, probieren Sie Neues aus’ dies ein Ratschlag, den man oft auch Jüngeren zurufen möchte.
Nach der Pause diskutierten vier frisch pensionierte Menschen unter der Moderation von Paul Baumann-Aerne und Elisabeth Tröndle über ihre Erfahrungen mit dem neuen (Un)Ruhestand. Der Anlass vom 13. März in der Offenen Kirche St. Gallen war gut besucht, und viele bald bis frisch Pensionierte freuen sich bereits auf die drei weiteren Anlässe der Pensionierungsreihe.