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Informationen aus dem Kirchenrat
Der Kirchenrat hat über die Nachfolgeregelung bei der Arbeitsstelle 'Kirche im Dialog' entschieden und möchte sich zum andern als 'Familienfreundliche Arbeitgeberin' zertifizieren lassen.
Neue Beauftragte, neue Struktur Jens Mayer heisst der neue Beauftragte der Arbeitsstelle für „Kirche im Dialog“ der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen. Der Kirchenrat wählte den 39-jährigen Theologen am vergangenen Montag.
Jens Mayer ist seit viereinhalb Jahren Pfarrer im Kirchkreis Grossacker der Kirchgemeinde Tablat-St.Gallen. Er stammt aus der deutschen Stadt Hagen, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Teile seines Theologiestudiums absolvierte er an der Universität von Natal/Pietermaritzburg in Südafrika. Dabei setzte er sich mit den Problemen und Herausforderungen des Südens auseinander. Als Beauftragter für Ökumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit der Kirchgemeinde erhielt Mayer bereits Einblick in sein neues Tätigkeitsgebiet. Er wird Anfang August Pfarrer Martin Breitenfeldt ersetzen, welcher Direktor des Basler Hilfswerkes „Mission 21“ wird. Vorausgesetzt der Zustimmung der Kirchbürgerinnen und –bürger der Kirchgemeinde Tablat, wird Mayer mit einem Teilzeitpensum Pfarrer im Kirchkreis Grossacker bleiben.
Mit dem Stellenantritt von Jens Mayer ändert sich auch die Struktur der Arbeitsstelle „Kirche im Dialog“. Martin Breitenfeldt wurde bisher im administrativen Bereich mit einem kleinen Pensum durch Brigitta Ackermann, Ebnat-Kappel, unterstützt. Neu wird sie ebenfalls Beauftragte mit einem halben Arbeitspensum und ihre Aufgabengebiete erweitern sich über das Administrative hinaus. Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit sammelte Brigitta Ackermann während eines mehrjährigen Aufenthaltes in Indonesien. Zurück in der Schweiz arbeitete sie für die „Caritas“ sowie in der Sozialhilfe und wechselte schliesslich vor vier Jahren zur Kantonalkirche. kid/Ack
Kantonalkirche als familienfreundliche Arbeitgeberin „Sind wir eine familienfreundliche Arbeitgeberin?“ Dies fragte sich der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen und liess durch die Fachstelle „Familie und Erwerbsarbeit für Frauen und Männer (Und)“ eine Analyse erstellen. „Auf gutem Wege“, lautete die Antwort. So ist es beispielsweise bei der Kantonalkirche auf den meisten Arbeitsstellen möglich, mit flexiblen Arbeitszeiten und in Teilzeit zu arbeiten. Auch ist bei den Mitarbeitenden das Verhältnis zwischen Frauen und Männern ausgewogen. Nun sollen noch weitere Massnahmen – wie etwa Anpassungen bei Anstellungsverfahren und Mitarbeitergesprächen – verwirklicht werden, so dass im kommenden Jahr die Kantonalkirche offiziell als „familienfreundliche Arbeitgeberin“ zertifiziert werden kann.
Bildlegende: Jens Mayer und Brigitta Ackermann, die beiden neuen Beauftragten der Arbeitsstelle 'Kirche im Dialog'
Andreas Ackermann; Arbeitsstelle Kommunikation,
19.03.2008