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Arbeitsstelle Kirche im Dialog: Nachfolge geregelt
Der Kirchenrat hat die Nachfolge in der Arbeitsstelle Kirche im Dialog geregelt. Als neue Verantwortliche hat er soeben Pfarrer Jens Mayer und Brigitta Ackermann zu je 50% gewählt. Letztere wird weiterhin die administrative Arbeit sicherstellen wie bis anhin zu etwa 20%. Der bisherige Stelleninhaber Martin Breitenfeldt geht auf Juli diesen Jahres als Direktor zu mission21 nach Basel.
Die lokale Lösung war die perfekte Überraschung.
Brigitta Ackermann ist seit März 2004 administrative Mitarbeiterin der Arbeitsstellen Diakonie, Jugendfragen, Familien und Kinder und seit dem 1. September 2004 Mitarbeiterin auf der Arbeitsstelle Kirche im Dialog. Sie hat eine kaufmännische Ausbildung mit anschliessenden Sprachaufenthalten in England, Italien und der Westschweiz, arbeitete unter anderem sieben Jahre bei der Caritas Schweiz in Luzern und lebte mit ihrer Familie einige Jahre in Indonesien. Zuletzt hat sie auf dem Sozialamt einer Toggenburger Gemeinde gearbeitet. Ehrenamtlich war sie im fairen Handel sowie in der Kirchenvorsteherschaft tätig. Sie wohnt mit ihren zwei Söhnen in Ebnat Kappel. Schon seit einiger Zeit war Brigitta Ackermann in der Arbeitsstelle weit mehr als nur administrative Kraft. Im September 2007 vertrat sie den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK als Delegierte bei der dritten ökumenischen Versammlung im rumänischen Sibiu.
Pfarrer Jens Mayer kommt ursprünglich aus dem deutschen Westfalen und ist seit viereinhalb Jahren Seelsorger im Kirchkreis Grossacker, Kirchgemeinde Tablat in der Stadt St.Gallen. Er ist verheitatet und hat drei Kinder. Seine Arbeit in der Kirchgemeinde wird er zugunsten der Arbeitsstelle reduzieren, aber bewusst nicht aufgeben. Als Theologe absolvierte Jens Mayer ein einjähriges ″Post Graduate″-Gaststudium in Pietermaritzburg/Südafrika, das ihn nachhaltig prägte. Sein Interesse für das Thema Kirche im Dialog/OeME hat er vielfältig gezeigt. So organisiert er im Auftrag seines Kirchkreises momentan eine Gemeinde-Direktpartnerschaft mit einer Presbyterianerkirche in Kanada. Für den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK hat er im vergangenen Jahr die Schweizer Standpräsenz auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover organisiert - samt Alphörnern und Schoggi. Auch für die Organisation des Bodenseekirchentages in St.Gallen 2006 hatte er sich als Mitglied des fünfköpfigen Leitungsgremiums nachhaltig eingesetzt. Mayer gehört seit deieinhalb Jahren zur Begleitkommission der Arbeitsstelle.
Die beiden ″Neuen″ wurden trotz starker auswärtiger Bewerbungen gewählt. Gleichzeitig mit ihnen tritt zum 1.Juli 2008 ebenfalls der neu zuständige Kirchenrat Heinz Fäh seinen Dienst an. Durch die lokale Besetzung in der Arbeitsstelle ist die Kontinuität ebenso gegeben wie die Chance auf eine noch bewusstere Fokussierung der Arbeit auf die lokalen, vor allem kirchgemeindlichen Bedingungen und Bedürfnisse. Die ehrenamtlich für den Kontakt mit den Migrationskirchen tätige Edith Späti hat sich unterdessen verpflichtet, auch über den Wechsel hin weiter mit zu arbeiten.
KiD/MB; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
17.03.2008