Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Spendenerfolg bei Brot für alle



 

Im Jahr 2007 konnte Brot für alle Spenden in der Höhe von 11'362’755 Franken verbuchen, 6,5% mehr als im Vorjahr. Das erfreuliche Ergebnis korrigiert gleich zwei Vorurteile: Die Schweizerinnen und Schweizer kennen den Wert der Entwicklungszusammenarbeit. Und sie wissen es zu schätzen, wenn Nicht-Regierungs-Organisationen auch entwicklungspolitisch Stellung nehmen.
 

2007 war ein gutes Jahr. Im Februar setzte Brot für alle mit der Computerkampagne „Hight Tech – No Rights?“ ein viel beachtetes Thema, das nicht so schnell von der politischen und wirtschaftlichen Agenda verschwinden wird. Bei zahlreichen Entwicklungsorganisationen gelten politische und wirtschaftliche Stellungnahmen als Spendenbremse. Nicht so bei Brot für alle. Der Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen in der chinesischen Computerindustrie wird von den Spenderinnen und Spendern offensichtlich geschätzt. Nach einem schleichenden Rückgang von 11,0 Mio auf 10,6 Mio Franken in drei Jahren stiegen die Spenden erstmals wieder an und machten einen Sprung auf 11'362'755 Franken.

Es waren vor allem Privatspenden (plus 230'000 Franken) sowie die Spenden von Kirchgemeinden und anderen kirchlichen Institutionen (plus 480'000), die zum erfreulichen Resultat führten. Brot für alle betrachtet dies als Bestätigung für seinen Ansatz, der Informations- und Bildungsarbeit, entwicklungspolitisches Engagement sowie Projektunterstützung miteinander kombiniert.

Beat Dietschy, Zentralsekretär von Brot für alle, dankt gleich zweimal. “Wir danken für die Treue der Kirchgemeinden, und wir danken für die Weitsicht, mit der unsere Spenderinnen und Spender auch die langfristig ausgerichtete Arbeit honorieren“, sagt er zum Jahresergebnis 2007.

Das Ergebnis relativiert die Stellungnahmen von Politikerinnen und Publizisten, die einen Überdruss der Schweizer Bevölkerung an der Entwicklungszusammenarbeit herbeireden wollen und diese als nutzlos verurteilen. Beat Dietschy: “Unsere Spenderinnen und Spender wissen zu unterscheiden. Sie wissen, dass Brot für alle und andere kirchliche Werke in kleinen, aber gut überlegten Schritten vorwärts gehen. Das zahlt sich aus. Bei den Projekten und Programmen im Süden ebenso wie bei den politischen Stellungnahmen im Norden.“
 

 
Weiterführende Links:
 Homepage Brot für Alle
 Laufende Kampagne
 

Martin Breitenfeldt/BfA; Arbeitsstelle Kirche im Dialog, 12.03.2008
 


 

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