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Zum Auftakt der BfA-Kampagne: Setri Nyomi zu Besuch in St.Gallen
Hoher Besuch bei der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen: Zum Auftakt der Passions- und Fastenzeit sowie der Kampagne der Hilfswerke Brot für Alle/Fastenopfer weilte an diesem Wochenende Setri Nyomi, Generalsekretär des Reformierten Weltbundes, zu Gast in St.Gallen. Am Samstag stand ein Suppenznacht im Kirchgemeindehaus Lachen auf dem Programm, am Sonntag predigte Nyomi in der Stadtkirche St.Laurenzen zum Thema der diesjährigen Kampagne der Hilfswerke: „Damit das Recht auf Nahrung kein frommer Wunsch bleibt“.
Sich Versuchungen widersetzen Dabei stellte Nyomi die Geschichte der Begegnung von Jesus mit dem Teufel ins Zentrum seiner Predigt und erinnerte daran, wie Jesus, trotz vierzigtägiger Fastenzeit, sich den Versuchungen des Bösen widersetzte. „Jesus hat auf seinen festen Glauben gesetzt, verzichtete dafür auf individuellen Ruhm und Reichtum“, sagte Nyomi. Auch wir seien immer wieder solchen Versuchungen ausgesetzt. Setri Nyomi rief dazu auf, diesen nicht zu erliegen; im Wissen darum, dass stilles Handeln für unsere Mitmenschen und unsere Erde viel mehr nütze, doch weder Publizität auslöse noch kurzfristigen Gewinn verspräche.
75 Millionen Setri Nyomi stammt aus Ghana und ist der erste Nichteuropäer im Amt des Generalsekretärs des Reformierten Weltbundes. Nyomi studierte Theologie, promovierte an der Yale University und wirkte als Pfarrer sowie unterschiedlichen kirchenleitenden und ökumenischen Funktionen. Er gilt als einer der bedeutendsten Verfechter der Ökumene.
Zum Reformierten Weltbund – mit Sitz in Genf – gehören bislang rund 75 Millionen Reformierte weltweit in etwa 107 Ländern, die meisten in Afrika und Asien.
(Foto: A.Ackermann.)
Die Predigt von Pfr.Dr.Nyomi sowie seine Ausführungen in Lachen werden in den nächsten Tagen zugänglich gemacht und können bei der Arbeitsstelle Kirche im Dialog ( akid@ref-sg.ch ) bestellt werden.
Andreas Ackermann; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
11.02.2008