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Zehn Kirchen aus den Kantonen St.Gallen und beider Appenzell unterzeichnen 'Charta Oecumenica'

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Am vergangenen Samstag, 19. Januar, unterzeichneten die Exponenten von zehn Kirchen des Kanton St. Gallen und beider Appenzell die Charta Oecumenica. Den darin enthaltenen zwölf Verpflichtungen wird ein Wort des Apostels Paulus an die Epheser vorangestellt, das für alle Kirchen gilt: „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.“ |
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Der Epheser-Brief sagt es deutlich: Die christlichen Kirchen verbindet Wesentliches, trotz aller Unterschiede, die eine sichtbare Einheit noch verhindern. Gemeinsam gestalteten Bischof Markus Büchel, die Vertreterinnen und Vertreter der evang.-reformierten Kirchen, der Methodisten, Baptisten, der griechisch und serbisch Orthodoxen Kirchen, der Heilsarmee oder der Christkatholiken diesen Gottesdienst, gemeinsam beteten die Gläubigen aus allen Kirchen das „Unser Vater“. Beim Einzug wurde eine orthodoxe Ikone in die Bischofskirche getragen und selbst die liturgischen Gewänder bezeugten Vielfalt in der Einheit.
Zwölf Verpflichtungen
Mit ihrer Unterschrift sagten die Kirchenvertreter im Verlauf der Feier Ja zu den zwölf Verpflichtungen, die in der Charta Oecumenica festgeschrieben sind: Sie bezeugen den Glauben an die eine heilige katholische und apostolische Kirche, den Weg zur sichtbaren Einheit der Kirchen in Europa und die gemeinsame Verantwortung in Europa für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Neben der Ökumene gibt das Papier auch Orientierung im interreligiösen Dialog. Die Charta Oecumenica hat keinen lehramtlich-dogmatischen oder kirchenrechtlichen Anspruch, sie bedeutet eine Selbstverpflichtung der unterzeichnenden europäischen Kirchen und Organisationen.
Die Unterzeichnenden
Das Gespräch rund um die „Charta Oecumenica“ hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) der Kantone St. Gallen und beider Appenzell angestossen. Der Einladung zu deren Unterzeichungen gefolgt sind am vergangenen Samstag: Anglikanische Kirchgemeinde, die Baptistengemeinde, die Christkatholische Kirchgemeinde, die Evangelisch-methodistische Kirche, die Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell, die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen, die Griechisch-orthodoxe Gemeinde, die serbisch-orthodoxe Gemeinde, die Heilsarmee Rheintal und die Römisch-katholische Kirche Bistum St.Gallen.
Autoren: Andreas Ackermann, Beauftragter Kommunikation der Evangelisch-ref. Kirche des Kantons St. Gallen, Telefon 071 227 05 10
Sabine Rüthemann, Informationsbeauftragte Bistum St. Gallen, Telefon 071 227 33 65
Bildlegende: Vertreterinnen und Vertreter von Ostschweizer Kirchen unterzeichnen im St.Galler Dom die ″Charta Oecumenica″
Bild: Regina Kühne
Charta Oecumenica im Internet: http://www.cec-kek.org/Deutsch/ChartafinG.htm
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen SG/AI/AR: http://www.ack-asg.ch |
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Andreas Ackermann; Arbeitsstelle Kommunikation,
21.01.2008 |
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Weiterführende Infos als Dateidownload:
Predigttext von Pfarrerin Dorothee Dettmers Frey, Kirchenrätin der Appenzeller Landeskirche |
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Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
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