User heute: 211 Seit 2.4.06: 1282816 User online: 9 Statistik
Von „Agent Orange“ bis YMCA: Weitere 100'000.00 Franken für Entwicklungszusammenarbeit gesprochen
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen hat in seiner letzten Sitzung des Jahres die Summe von 99.230 Franken für Projekte in Ländern des Südens und Osteuropa gesprochen. Damit sind die diesjährig aus Kirchensteuermitteln zur Verfügung stehenden Mittel von rund 786’00.00 CHF komplett ausgegeben.
Diese kommen in erster Linie der Arbeit der drei Hilfswerke des Schweizer Protestantismus „Brot für Alle“, „HEKS“ und „mission21“ zu Gute.
Die frei verfügbaren Mittel gingen dieses Mal jedoch auch an freie Werke wie Green Cross, Lemuel Swiss, Vivamos Mejor oder den CVJM Äthiopien. Der Verwendungszweck beim Letztgenannten: Aufklärungsarbeit und Selbsthilfe für von HIV und AIDS betroffene Frauen.
Green Cross wird mit dem St.Galler Geld jugendlichen Vietnamesen, welche durch geschädigtes Erbgut zu indirekten Opfern des US-amerikanischen Einsatzes des Giftes „Agent Orange“ wurden, zu orthopädietechnischer Versorgung verhelfen.
Auch Flüchtlinge in Somalia und Kolumbien profitieren von den Mitteln aus der Gallusstadt.
Und in Haiti wird auf Initiative des aus dem Kanton stammenden Pfarrers Gerhard Schippert und seiner Frau ein Schulungszentrum ausgebaut.
Martin Breitenfeldt; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
13.12.2007