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″Schweizer Tafeln″ Suppe essen und dabei helfen
Schweizer Tafeln ermöglichen auch den Kirchen im Kanton St. Gallen Lebensmittelabgaben für Menschen in prekären finanziellen Verhältnissen zu organisieren. In Flawil ist eine solche Abgabe bereits im Gange. Mehr Auskünfte über Anforderung und Details sind bei der Arbeitsstelle für Diakonie erhältlich.
Die Schweizer-Tafeln sind ein Projekt der Stiftung Hoffnung für Menschen in Not. Sie sind nach dem amerikanischen Vorbild City Harvest und der Berliner Tafel aufgebaut und organisiert. Die erste Tafel wurde im Jahr 2001 in Bern eröffnet.
Täglich sammeln die Schweizer-Tafeln von Lebensmittel-Grossverteilern, Detaillisten und Produzenten gespendete Lebensmittel ein. Es handelt sich um überschüssige, aber einwandfreie Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden dürfen, die aber noch immer innerhalb der Verbrauchsdaten liegen. Gratis beliefert werden am gleichen Tag soziale Einrichtungen wie
Notunterkünfte, Gassenküchen, Beratungsstellen, Hilfswerke und weitere.
Die nationale Spendenaktion der Schweizer-Tafeln, der Suppentag, findet bereits zum vierten Mal statt. Ueber 40 Standorte werden dieses Jahr mitmachen. Bürgerinnen und Bürger werden daran erinnert, dass Armut auch in unserem Land ein Thema ist und uns alle angeht. Die Suppe wird von lokalen Starköchen gratis gekocht und von prominenten Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, Politik und Kultur geschöpft.
In St. Gallen fand diese Aktion am 15. September statt.