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User heute: 303 Seit 2.4.06: 1249435 User online: 9 Statistik
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Wettbewerb förderte Kreativität

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Dritter Jugendprojektwettbewerb zeigte Initiative, Kreativität und Teamgeist
Zum dritten Mal ging am Samstagabend im Restaurant Kreuz der interregionale Jugendprojektwett-bewerb über die Bühne. |
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Oft geraten Jugendliche negativ in die Schlagzeilen, obwohl dies meist nur ein kleiner Prozentsatz dieser Altersgruppe zu verantworten hat. Neun Präsentationen von Jugendgruppierungen bewiesen, dass Initiative, Teamgeist und Kreativität bei den Jugendlichen im hohen Masse vorhanden sind.
In Form eines kantonalen Wettbewerbes waren Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren aufgefordert, ihre zwischen Juni 2006 und Juli 2007 umgesetzten Projekte einzureichen. Der Verein Verstärker, ge-führt von Lukas Hofstetter und Richi Küttel, fungierte als Moderator zwischen Kanton und den Jugend-lichen und begleitete Letztere mit Tipps zur Konzepterstellung und Finanzierung. Ebenfalls unterstützte die Dietschweiler-Stiftung sowie die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen und die katholische Landeskirche den Wettbewerb.
Nach feinsten Jazzklängen begrüsste Benedikt Würth, Stadtpräsident von Rapperswil-Jona, das Publi-kum und beglückwünschte die neun Gruppen für die Qualifikation. Regierungsrätin Kathrin Hilber, Vorsteherin des Departements des Innern, betonte die Förderung von Jugendprojekten und überreich-te Jugendlichen und dem Schmerkner Gemeindepräsidenten Richard Koller den Innovationspreis für Jugendarbeit in Form eines Jungbaumes. Die Jugendlichen und der Gemeinderat hatten gemeinsam ein Leitbild in Form von Ideen und Zukunftsvisionen für Schmerikon erarbeitet.
Ganz Unterschiedliches gezeigt
Nun wurden die verschiedenen Projekte präsentiert. Moderator Michael Hasler verstand es äusserst gut, auf die einzelnen Präsentationen überzuleiten und mit treffenden Bemerkungen zu ergänzen. Jugendliche aus Gossau zeigten mit Operngesang, dass Selbst- und Fremderfahrung immer wieder möglich sind. Kommunikation, gesellschaftliche Verantwortung und Teamfähigkeit sind zentrale The-men ihrer Kurse. Goldonfilm aus Flawil drehte mit über 20 Helfern einen «lowbudget Roadmovie». Sämtliche Arbeiten wurden von Jugendlichen erledigt. Die Musik wurde selbst komponiert und mit der Jugendmusik Bülach und Corinne Sutter und Band vertont. Jugendliche aus Diepoldsau verwandelten einen Keller in einen Raum, um dort verschiedene Themenabende zu organisieren. «DynamicX» aus Goldach organisierte selbstständig das professionelle Rock- und Hip-Hop-Konzert «White Winter-night». Toxic.fm St. Gallen, das einzige Ausbildungsradio der Schweiz, gab Jugendlichen die Möglich-keit ihre Sicht zu Themen wie Gewalt, Sexualität aus Frauensicht, Schulden und Arbeitslosigkeit darzu-legen. Sehr originell präsentierte sich der Judoclub Tadashi aus Goldach. Um sich neue Trainingsanzü-ge leisten zu können, pflanzten die jungen Mitglieder Gemüse an und verkauften es. Während der Trainer im weissen Nadelstreifenanzug das Projekt vorstellte, wurde im Hintergrund Judo trainiert. Die Stadtmission St. Gallen hat zusammen mit der Stadtverwaltung ihre kostenlose Mithilfe für gemein-nützige Arbeiten lanciert. Sie schafften es, mit vielen freiwilligen Jugendlichen Betagte zu betreuen, Schmierereien zu entfernen und Wälder zu reinigen. Fünf Schülerinnen aus Rapperswil-Jona wollten mit den Kindern der heilpädagogischen Schule in Form einer Backaktion in Kontakt treten. Sie initiier-ten mit ihrer Klasse ein Morgenessen mit den HPS-Schülern, um die Integration zu fördern. Zum Schluss präsentierten Cevi, Blauring, Jungwacht, Blauring und Pfadi Wil und Bronschhofen ihren «Me-ga-Event». Sie gestalteten einen Nachmittag und ein Abendprogramm mit umfangreichen Sport- und Spielangeboten für rund 330 Teilnehmer.
Anerkennung für jedes Projekt
Nach dem Apéro gab die Jury, bestehend aus vier Jugendlichen und zwei Erwachsenen, die Rangliste bekannt. Auf den beiden ersten Ränge schafften es DynamicX und Judoclub Tadashi. Sie wurden mit 1500 Franken ausgezeichnet. Der Jugendraum David und Goldonfilm erhielten als Zweitplatzierte 1000 Franken. Die genannten vier Gruppen qualifizierten sich gleichzeitig für den interregionalen Finalanlass vom 10. November in St. Gallen. Alle anderen Projekte erhielten einen Anerkennungspreis von 500 Franken.
Dieser abwechslungsreiche Abend mit innovativen Ideen, klaren Botschaften und mit einer Belohnung nach erfolgter Arbeit spricht für ein gutes Jugendförderkonzept, das Anerkennung verdient. |
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Peter Christinger; Arbeitsstelle Jugendfragen,
29.10.2007 |
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Weiterführender Link:
Jugendprojektwettbewerb 2007 |
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