Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Aids & Kind



 
Seit 2002 organisiert die Stiftung Aids & Kind die ″Schweizerischen Treffen Jugendlicher, die mit HIV leben″
 
Es ist wichtig, dass Jugendliche, die von HIV betroffen sind, sich mit anderen über ihre Krankeheit austauschen können. Austauschen müssen sie sich deshalb, weil die Krankheit immer noch tabuisiert ist und weil sie mit Ausgrenzung und inneren Konflikten zu kämpfen haben.

20 Mal haben sich seit November 2002 Kinder und Jugendliche mit HIV an den verschiedensten Orten der Schweiz getroffen. Begegneten sie sich an der Europäischen Jugendkonferenz im Jahr 2002 noch als Einzelpersonen, so funktionieren sie heute als ″geschlossene, solidarische und starke Gruppe, in der sich die Betroffenen weitgehend selber tragen - im besten Sinn der Selbsthilfe″, urteilt der Journalist Michael Walther.

Philip, 17 Jahre, Bern
″Für mich ging eine Welt auf″
″An der Europäischen Konferenz ging für mich eine Welt auf. In der Gruppe war beeindruckend, dass man mit allen offen reden kann. Durch einen Workshop konnte ich den Hass zu meiner Mutter in Liebe und Stolz umwandeln. Dies und dass Julia mit mir zum Friedhof kam, war ein wichtiges Erlebnis.″

Nina, 19 Jahre, Neuchâtel
″Die Gruppe gibt mir Halt″
″Durch die Gruppe fiel mir leichter, zu sagen, was ich habe. Als ich es kürzlich meiner besten Kollegin erzählte, sagte sie es allen weiter. Positiv war, dass mir klar wurde, wer zu mir steht. Ich gab das Leben einmal fast auf, weil meine Schwester die Krankheit nicht hat. Mein Vater starb daran, und meine Muttar ist auch positiv. In der Gruppe finde ich Halt.″
 
Matthias van Rhijn; Arbeitsstelle Jugendfragen,
17.10.2007

 
Weiterführender Link:
 Aids & Kind - die Website
 

 
 
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