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Jede Menge Schätze für Lagerleiter und Kinder

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Erfolgreiches Lagerleitungsprojekt der Kantonalkirche
Die «Kidswoche» der reformierten Kirche begeisterte während der laufenden Woche in Lenzerheide gleich 45 Kinder aus fünf Gemeinden. Zugleich ist diese Ferienwoche ein Lagerleiter-Projekt der Kantonalkirche St. Gallen. |
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Munteres Stimmengewirr und Kindergelächter zeugen davon, dass es im etwas abgelegenen Lagerhaus Tgantieni-Sot in Lenzerheide lebhaft zu und her geht. Gleich 45 eifrige Schatzsucher aus den Gemeinden Diepoldsau, Buchs, Sevelen, Salez-Lienz-Rüthi und Thal haben bereits fantasievoll verzierte Schatztruhen gebastelt, die sich im Laufe der Woche sicher mit allerhand wertvollen Schätzen füllen werden. Besonders wertvoll werden allerdings wohl eher die Schätze sein, die man leider nicht dort hinein tun kann: die Erinnerung an die liebevolle Betreuung des Leiterteams, die gemeinsam genossene Zeit mit Liedern, Spielen, Geschichten und Bastelarbeiten, die neu gewonnenen Freundschaften zu Kindern aus anderen Ge-meinden und so manche wichtige Erkenntnis über Gott und die Umwelt. Doch die anderen Schätze in der Schatztruhe werden sicher noch lange an jene wertvollen erinnern.
Umfassend und mit Liebe zum Detail vorbereitet
Für die Projektleitung, bestehend aus Brigitte Heule (Diepoldsau), Esther Schwendener (Buchs) und Peter Christinger (Arbeitsstelle Familie und Kinder der Kantonalkirche St. Gallen) ist dieses Lager zudem ein weite-rer, wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer vernetzten und allenfalls sogar neu belebten Gemeindearbeit für- und mit Kindern. Projektziel ist es, angehenden Lagerleitern das passende Rüstzeug für eigene La-ger zu vermitteln. Gemeinsam mit dem «Minileiterteam», bestehend aus vier Konfirmanden haben Sandra Aebi (Sennwald-Lienz-Rüthi), Sandra Schwendener (Sevelen), Heidi Heule (Diepolsau) und Farida Egger (Thal-Lutzenberg), die bereits aktiv Kindergruppen leiten, schon in der Planungsphase zu diesem Lager viel gelernt. Gute Ideen, Kreativität und vernetztes Denken und Handeln waren dabei ebenso gefragt, wie engagiertes Üben – beispielsweise im Nothelferkurs. Alles ist bis ins Detail liebevoll vorbereitet. Von den Projekt-teilnehmenden war zu erfahren, dass man viel von einander profitiere. Ein umfassendes Materiallager ist Zeuge davon, dass man sich nach allen Kräften bemühte, die Verantwortung – nicht nur für die Gestaltung des Lagers gemeinsam zu tragen. Immerhin sollen die Kinder sich einerseits wohl fühlen und viel erleben auf ihrer Schatzsuche. Andererseits wird nebenbei selbstverständlich auch soziales Verhalten geübt, beispielsweise bei der selbständigen Ausführung der «Ämtli».
Viel gelernt und angewendet
Die Athmosphäre im Lagerhaus ist entspannt. Spass hat immer wieder Platz. Das Leiterteam hat aber auch für alle Kindersorgen ein offenes Ohr. Spätestens anlässlich der Teamsitzung am Ende des Tages kommen bei der Tagesreflektion manche Erlebnisse wieder zur Sprache. In entspannter Atmosphäre lassen sich hier schatzgleich neue Handlungsmodelle finden um allfällige Probleme zu lösen. Selbst das Küchenteam beste-hend aus Eda Maria Bischofberger (Diepoldsau) und Lukretia Steinbrunner (Egnach) hilft nicht nur in kulina-rischen Fragen gerne kompetent weiter. Die beiden Frauen massieren in der Wellnessoase nach ausgiebiger Tageswanderung ebenfalls müde Kinderfüsse. Jeder Tag bietet neue Erlebnisse, die von den Kindern mit Spannung erwartet werden. Man spürt: Das Leiterteam ist den Kindern ans Herz gewachsen. Wieder so ein Schatz, der in keine Schatzkiste passt. Als weiteren Schatz nehmen die angehenden Lagerleiter neben der Lagerleitererfahrung natürlich auch die Lagerauswertung und die Unterlagen mit. Diese sollen Grundstock werden für eigene Lagerwochen mit Kindern.
Für die einen anspruchsvolles Projekt für die anderen Spass pur: Die Ausbildung für Lagerleiter bietet den Kindern jede Menge Schatzsucher-Erlebnisse. |
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Katrin Wetzig; Arbeitsstelle Familien und Kinder,
07.10.2007 |
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Weiterführender Link:
Webseite Kidswoche |
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