Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Farbiger Abschied in trüben Tagen



 
Unser Informationsbeauftragter, Hans Ruedi Fischer - fis - geht Ende dieser Woche in Pension. Heute hat er zu seinem Abschied allen Frauen im Haus zur Perle eine Rose überreicht. Herzlichen Dank, lieber fis, alles Gute auf deinem weiteren Weg und auf Wiedersehen bei passender Gelegenheit!
 
Anlässlich der hausinternen Abschiedsfeier hat fis uns ein Gedicht aus seiner Feder vorgelesen. Mit seiner Zustimmung veröffentlichen wir hier diese feinen, leichten und doch tiefsinnigen Worte und danken fis für all sein Schaffen und Tun - auch zum Wohle der Mitarbeitenden. Wie oft hat er uns ausgeholfen mit passenden Versen und Grüssen, wenn die eine oder andere Geburtstagsfeier angesagt war.


In einer zur Zeitung gewordenen Zeit

nimmt uns wohl vieles wunder.

Wir kommen in Verlegenheit

und merken - leider - weit und breit

ging manches Wunder

under.



Betupft ob solchem Undergang

der Tage und der Jahre

hoffst du auf einen Neuanfang,

du legst beim Kirchenglockenklang

das Alte auf die Bahre.

Als Ware?



Nun, Hand auf's Herz, seit manchem Jahr

war uns stets gleich zumute:

Was hierauf kam, was hierauf war,

der Tage reichgefüllte Schar,

oft leis, oft mit Getute:

Das Gute?



Auch heute wendet sich ein Blatt

am Lebensbaumkalender.

Der, der die Zeit in Händen hat,

in Stadt und Land, in Land und Stadt

wird uns zum Zeitenwender.

Wa wend er?

Wunder wend er.



Waa wend er au no meh?


 
Heidi Amstutz; Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung,
25.09.2007

 
 
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