Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

IDA - Interreligiöse Dialog- und Aktionswoche mit kantonalkirchlicher Beteiligung

Auf die reichhaltige Palette an Angeboten zur Interreligiösen Dialog-und Aktionswoche leistet die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen bemerkenswerte Beiträge.
 
Grundwerte der westlichen Gesellschaft

Ein Podiumsabend am Montag 10. September, 20 Uhr im Hotel Ekkehard, St.Gallen, soll deutlich machen, auf welchen Grundwerten die westliche Gesellschaft aufgebaut ist und auf welche Weise Islam und Christentum deren Vermittlung unterstützen. Sowohl Übereinstimmendes als auch Unterscheidendes kommt zur Sprache. Auf Einladung der Arbeitsstelle Kirchliche Erwachsenenbildung (AkEB) der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen und des Dachverbandes Islamischer Gemeinden der Ostschweiz und des Fürstentums Lichtenstein (DIGO) diskutieren unter der Moderation von Journalist Hanspeter Spörri die St.Galler Stadträtin Barbara Eberhard, Hisham Maizar, Präsident DIGO, Dölf Weder, Kirchenratspräsident der Evangelisch reformierten Kirche des Kantons St. Gallen und Niklaus Knecht, Leiter der katholischen Arbeitsstelle Partnerschaft – Ehe – Familie. Die an der Teilnahme verhinderte Regierungsrätin Kathrin Hilber wird durch Beda Meier, Leiter Kompetenzzentrum Integration Kanton St. Gallen vertreten.

„Christus allein?“

Am Mittwoch, 12. September, 19.30 Uhr, nimmt sich im St.Galler Katharinensaal am Bohl Professor Dr. Reinhold Bernhardt, Basel, der Frage an „Christus allein?“. In der Begegnung mit ausserchristlichen Religionen wäre zu prüfen, ob der interreligiöse Dialog auf eine Einheitsreligion hinauslaufe oder wie sich christliche Gewissheit und Offenheit vertragen. Die Arbeitsstelle Kirche im Dialog der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen ist für diesen Anlass federführend.

„SchriftKultur″

In der fünfteiligen Workshop-Reihe ″SchriftKultur″ des Lernprojekts Religionen der Welt werden Zusammenhänge zwischen Schrift, Sprache, Religion, Kultur und Geschichte aufgespürt. Von Montag bis Freitag in der IDA-Woche wird allabendlich die Geschichte einer einzelnen Sprache und deren Schrift besprochen. Ins Blicklfeld kommen dabei nach Daten geordnet Latein, Tibetisch, Türkisch, Hebräisch und Arabisch. (Haus zur Perle, Oberer Graben 31, St. Gallen, 18:30 bis 21:30 Uhr.) Die Anlässe können insgesamt oder wahlweise besucht werden.
 
Hans Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung,
04.09.2007

 
 
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