Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Spots aus dem St.Galler Kirchenrat

Verhandlungen im Juni und Juli 2007
 
Familienfreundliche Arbeitgeberin

Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen lässt ihre Rolle als ″Familienfreundliche Arbeitgeberin″ überprüfen. Nachdem aus einer externen Analyse positive Noten für die gegenwärtige Situation, aber auch verschiedene Empfehlungen resultierten, will der Kirchenrat an einer nächsten Sitzung weitere konkrete Massnahmen beschliessen. Vizepräsidentin Margrit Eggenberger und Pfarrer Martin Schmidt haben den Auftrag, das Geschäft vorzubereiten.
(Langfassung als Extramanus)

Finanzbeschlüsse

Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen hat in den beiden letzten Sitzungen vor der Sommerpause verschiedene Finanzbeschlüsse gefasst. Gemäss den Vorschlägen der Kommission Kirche im Dialog fliessen 180'000 Franken aus dem Fonds für Entwicklungszusammenarbeit Ausland (EA) an 24 verschiedene Projekte. - Seit fünf Jahren unterstützt die St. Galler Kirche die Jugendarbeit der evangelisch-reformierten Kirche der ungarischsprachigen Minderheit in Rumänien (IKE Transsylvanien) jährlich mit 12'000 Franken. Dies soll laut Beschluss auch in den Jahren 2008 bis 2010 geschehen, wurden doch früher gesprochene Zuwendungen sinnvoll und mit grosser Wirkung genutzt. - Für Nothilfe an palästinensischen Gewaltopfern im Libanon hat HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz, einen Spendenaufruf erlassen, dem der St. Galler Kirchenrat mit der Überweisung von 5'000 Franken nachgekommen ist.

Regionale Zusammenarbeit im Mittelrheintal

Die drei Kirchgemeinden in der Region Mittelrheintal (Berneck-Au-Heerbrugg, Balgach, Diepoldsau-Widnau) haben die Kommission regionale Zusammenarbeit – und diese wiederum den Kirchenrat - um Unterstützung von zwei Projekten aus dem Finanzausgleich gebeten. Als ″familien-kirche″ läuft ein extern begleiteter Beratungsprozess, der es den Beteiligten erlaubt, ihre Familienfreundlichkeit weiter zu verbessern, diesbezügliche Angebote zu koordinieren und auszubauen. Zum andern finden seit Januar 2007 sechs Mal im Jahr unter dem Titel ″Auftakt-Gottesdienste″ in einer der Kirchgemeinden regionale Gottesdienste mit populärer Musik statt. Das Projekt ″familien-kirche″ wird von 2007 bis 2009 mit einem Beitrag von jährlich 6'050 Franken unterstützt, die ″Auftakt-Gottesdienste″ als dreijähriges Projekt (2007 bis 2009) mit einem Beitrag von jährlich 4'200 Franken.

Gedankenaustausch

Der Zentralsekretär von ″Brot für alle″, (Bfa), Pfr. Dr. Beat Dietschy, ehemaliger Oe-ME-Beauftragter der Ostschweizer Kirchen und damit auch ein St. Galler ″Insider″, hat den St. Galler Kirchenrat besucht. Er berichtete über Themen, die das Hilfswerk zurzeit beschäftigen. Die Kampagnen in der Passionszeit für den Zeithorizont 2008 bis 2010 werden dem Thema ″Recht auf Nahrung″ gewidmet sein.
 
Hans Ruedi Fischer; Arbeitsstelle Kommunikation,
10.07.2007

 
 
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