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User heute: 76 Seit 2.4.06: 1249595 User online: 11 Statistik
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Mehr Beachtung für junge Christen - Die St. Galler Synode tagte im Toggenburg
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Die Reformierte Kantonalkirche will ihr Engagment in der Arbeit mit Jungen Erwachsenen ausbauen. Dies hat die Synode an ihrer Sommersession in Nesslau entschieden und dazu eine eigene Arbeitsstelle geschaffen. |
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Um die Altersgruppe der 18- bis 35-jährigen besser anzusprechen, stimmte die Synode einem entsprechenden Antrag des Kirchenrats zu. Die Stelle mit 50-Prozent-Pensum soll vor allem das ehrenamtlich arbeitende Netzwerk Junge Erwachsene (NJE) unterstützen.
Vielfach gingen wertvolle Erfahrungen verloren, weil engagierte NJE-Mitglieder den in dieser Lebensphase typischen Veränderungen ausgesetzt seien, hiess es. So soll der neue Hauptamtliche denn auch den Freiwilligeneinsatz keineswegs ersetzen, sondern vielmehr für mehr Kontinuität bei Wechseln im Netzwerk sorgen.
Projekte des NJE gelten in der kirchlichen Landschaft bisher als ausgesprochen innovativ und haben oft schweizweit für Aufmerksamkeit gesorgt. So etwa die Tournee eines POP-Gottesdienstes durch den Kanton, die Gründung der Castingband „eSPRIT“ oder die Aktion „30 unter 30“, welche dafür geworben hat, jüngere Kirchbürger für die Synode zu gewinnen.
Kirchenbote bleibt eigenständig
Auch den noch Jüngeren galt das Augenmerk des Kirchenparlaments. So wurde eine Kommission eingesetzt, die sich der „Geistlichen Begleitung von Kindern und Jugendlichen“ widmet. Der Ausschuss soll eine Gesamtschau kirchlicher Jugendarbeit erarbeiten und ihr Verhältnis zur christlich-religiösen Schulbildung ordnen. Hintergrund war ein Postulat aus dem Neckertal, das darauf zielte, die Voraussetzungen zur Konfirmation zu überarbeiten.
Die Synode setzte sich ferner mit der interkantonalen Kirchenzeitung „reformiert“ auseinander. Zürich, Bern, Aargau und Graubünden planen ab Pfingsten kommenden Jahres eine gemeinsame Ausgabe ihrer bisher selbständigen Kirchenboten. Die St. Galler wollen bei dieser auflagenstarken Monatszeitschrift (710.000 Exemplare) jedoch nicht mitmachen. „Wir wollen den eigenständigen Weg weiter gehen“, erklärte Kirchenbotepräsidentin Christina Nutt, gegen deren Empfehlung keine Einwände vorgebracht wurden.
Weder euphorisch, noch depressiv
Rechnung und Budget passierten einstimmig. „Für 2008 erwarten wir eine schwarze Null“, beschrieb Kirchenrat Hans Peter Schmid die finanzielle Situation. Naturgemäss sei die Steuerentwicklung zwar immer mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Doch im vergangenen Jahr hätte sie sich mit einer Zunahme um rund ein halbes Prozent im Bereich der Erwartungen entwickelt, fügte er zuversichtlich an.
Kirchenratspräsident Dölf Weder hatte zuvor erste Ergebnisse der aktuell laufenden Visitation aller Kirchgemeinden vorgestellt. Danach schätzen die Gemeinden ihre Situation realistisch ein. Sie seien weder euphorisch, noch depressiv, hielt Weder fest. Ehrenamtliches Engagement, Unterricht und ökumenische Zusammenarbeit werde vor Ort hoch geschätzt, grösster Nachholbedarf liesse sich dagegen bei der Arbeit mit jungen Menschen orten, hiess es weiter im Amtsbericht.
Die 158-köpfige Synode beschloss bei 13 Gegenstimmen ferner, das bei Berneck gelegene Grundstück Tigelberg dem gleichnamigen Verein zu schenken, der dort eine sozial-pädagogische Einrichtung für Jugendliche betreibt. Das Grundstück war vor 70 Jahren seinerseits durch Schenkung an die Kirche gelangt, verbunden mit der Auflage, einem sozialen Zweck zu dienen.
Als neue Vizedekanin für den Kirchenbezirk Rheintal wurde die Seveler Pfarrerin Maren Büchel gewählt. Sie folgt ihrem Walenstadter Kollegen Christian Hörler, der im Herbst aus diesem Amt ausscheidet. |
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Reinhold Meier; Arbeitsstelle Kommunikation,
26.06.2007 |
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Weiterführender Link:
Kurzbericht über die Sommersession vom 25. Juni 2007 in Nesslau |
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zur
Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
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