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User heute: 304 Seit 2.4.06: 1249436 User online: 7 Statistik
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Vorschau auf die St. Galler Sommersynode
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Das evangelisch-reformierte Kirchenparlament des Kantons St. Gallen, die Synode, tritt am kommenden Montag, 25. Juni in Nesslau zu ihrer Sommersession zusammen. Die Sitzung bietet Gelegenheit zu einer Zwischenbilanz auf dem Weg zur Verwirklichung der Vision „St. Galler Kirche 2010“. |
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Seit fünf Jahren läuft in der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen die Umsetzung der Vision „St. Galler Kirche 2010“. Sie will „nahe bei Gott – nahe bei den Menschen“ sein. Wichtige Veränderungen in den letzten Jahren beginnen Früchte zu tragen, das zeigt sich auch statistisch wahrnehmbar in der laufenden „Visitation 2007“. Nach einer breiten Fragebogenaktion im vergangenen Jahr folgen derzeit Besuche des Kirchenrats bei allen Vorsteherschaften und Mitarbeitenden der 55 Kirchgemeinden. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und nächstes Jahr anlässlich einer Aussprachesynode und in vielen weiteren Gremien diskutiert. Dieser Prozess soll zu neuen, auf praktische Aktion ausgerichteten Leitzielen für die Jahre 2009 bis 2015 führen. Der Kirchenratspräsident Pfarrer Dr. Dölf Weder würdigt im Vorwort des von der Synode zu diskutierenden Amtsberichts 2006 erste Ergebnisse. Sie machen deutlich, dass in den letzten Jahren auf verschiedenen Gebieten kirchlichen Handelns wichtige Fortschritte gemacht wurden. Es bleibt der St. Galler Kirche aber das Anpacken vieler weiterer Heraus-forderungen.
Mehr Steuereinnahmen
Die Rechnung der Zentralkasse 2006 schliesst mit einem Vorschlag von 197’000 Franken ab. Die Gesamtsteuereinnahmen aller 55 Kirchgemeinden im Kanton erhöhten sich um 348'660 Franken auf 56,05 Mio. Franken.
Wahlgeschäfte
Pfarrer Christian Hörler, Walenstadt, der in die Spitalseelsorge wechselt, tritt als Vizedekan für den Kirchenbezirk Rheintal zurück. Als Nachfolgerin ist von den zuständigen Gremien (Pfarrkapitel und Vorsynode Rheintal) Pfarrerin Maren Büchel, Sevelen, nominiert worden. Weitere Wahlen betreffen die St. Galler Vertretung in der Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) und die Redaktions- und Verlagskommission des St. Galler Kirchenboten.
Postulat abschreiben
Pfarrer Ueli Friedinger, Oberhelfenschwil, forderte auftrags einiger Neckertaler Kirchgemeinden in einem Postulat, die Aufnahmebedingungen in den Konfirmandenunterricht seien durch eine Änderung der Kirchenordnung zu verschärfen. Aufgrund der Beratungen einer Arbeitsgruppe hat der Kirchenrat nun aber eine Kommission „Geistliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen“ mit einem umfassenderen Auftrag eingesetzt. Das Postulat Friedinger soll deshalb abgeschrieben werden.
Arbeitsstelle Junge Erwachsene
An der Wintersynode 2006 nahm der Kirchenrat in Form einer Motion den Auftrag entgegen, ihr zur Stärkung des kantonalkirchlichen „Netzwerks Junge Erwachsene“ mit Wirkung ab 1. Januar 2008 die Schaffung einer Arbeitsstelle Junge Erwachsene mit einer 50% Beauftragtenstelle zu beantragen. Nun hat das Kirchenparlament den entsprechenden Beschluss zu fassen.
Schenkung
Der Kirchenrat möchte sich von der Synode ermächtigen lassen, die Liegenschaft „Tigelberg“ in der Gemeinde Berneck dem Verein Tigelberg, einer sozialpädagogischen Institution für Jugendliche, zu schenken. Vor 70 Jahren war die Kantonalkirche mit diesem Anwesen bedacht worden. Es diente lange als Altersheim und in den letzten Jahren als Zuhause für eine sozialpädagogische Grossfamilie.
Öffentliche Verhandlungen
Die Nesslauer Tagung beginnt um 9.10 Uhr mit einem Gottesdienst, in der evangelischen Kirche Nesslau. Pfarrer Thomas Beerle, Grabs, hält die Predigt. Ab 10.45 Uhr wendet sich die Synode im Büelensaal der Traktandenliste zu. Kirchliche Feier und Parlamentsverhandlungen sind öffentlich. |
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Hans Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
18.06.2007 |
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Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
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