Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Delegiertentagung KiK im Kirchgemeindehaus Heiligkreuz in St. Gallen



 
Die Kantonalvertreterinnen und Vertreter aus 12 deutschweizerischen Kantonalkirchen trafen sich Ende April zur jährlichen Delegiertentagung im Kirchgemeindehaus Heiligkreuz in St. Gallen. Organisiert wurde die Tagung durch die Arbeitsstelle Familien und Kinder. Der Vorsitzende Johannes Josi begrüßte die 35 Damen und Herren bei herrlichem Frühlingswetter.
 
Im Durcharbeiten der Traktanden zeigt sich immer wieder, die Arbeit mit Kleinkindern und Kindern ist nach wie vor ein wichtiger Pfeiler der kirchlichen Arbeit, zugleich aber oft auch ein herausfordernder. Die Fachzeitschrift „Wege zum Kinde“ für Sonntagschu-le, Lager und Kinderwochen, Dominogruppen, Religionsunterricht und Gemeindeauf-bau ist für die meisten Teams die Vorbereitungsgrundlage. Ein Team von Autorinnen und Autoren bietet laufend Hilfreiches und Praktisches für die Arbeit mit Kindern in der Gemeinde. Das Hauptanliegen des WzK ist: die biblischen Geschichten ins Zentrum zu stellen und so aufzubereiten, dass Sie den Kindern diese Geschichten mit Freude weitergeben können.

Beim Materialstand des KiK Sekretariats war sichtbar, wie viel zusätzliches und hilfrei-ches Material den Engagierten in der kirchlichen Arbeit mit Kindern zur Verfügung steht. Vorgestellt wurde bei dieser Gelegenheit auch das kiki. Die Kinderzeitschrift wird durch Sonntagschulteams im ganzen Land verteilt, liegen im Kirchgemeindehaus oder sind sogar im Wartezimmer verschiedener Ärzte anzutreffen. www.kiki.ch ist seit 1998 auch online und wird durch den ehemaligen Deutschschweizerischen Sonntag-schulverband produziert und von verschiedenen kantonalen Abteilungen der reformier-ten Landeskirche unterstützt. ″Kiki″, der Name des ″Wappentiers″, steht gleichzeitig für ″Kinder und Kirche″.
Dieses Internet-Angebot bietet Kindern ein gewalt- und werbefreies Feld mit diversen Möglichkeiten, sich und die eigenen Ideen einzubringen. Damit fördert es den Dialog auch ausserhalb der Schule und über die Gemeindegrenzen hinweg.
Ohne moralischen Zeigefinger werden christliche Grundbegriffe und das Selbstver-ständnis der christlichen Religion vermittelt, welche unserer Meinung nach nicht nur in der Kirche und im Gebet, sondern vor allem auch im Alltag gelebt werden soll.
Im Schlussteil der Tagung wurden Bildungsveranstaltungen und Lagerideen aus den Kantonen vorgestellt. Es ist ermutigend mit wie viel Engagement die kantonalen KiK-Verantwortlichen die Arbeit in den Kirchgemeinden unterstützen und mittragen.
 
Peter Christinger; Arbeitsstelle Familien und Kinder,
16.05.2007

 
Weiterführender Link:
 Infos zur Kinderzeitschrift
 

 
 
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