|
|
|
|
|
 |
User heute: 23 Seit 2.4.06: 1012349 User online: 17 Statistik
|
|
| |
|
|
 |
 |
|
 |
 |
″Vertrauen statt Angst″ - Buchhinweis

|
 |
 |
Eine Einführung in den Evangelisch-reformierten Glauben. TVZ 2005, Fr. 15.- |
 |
 |
|
 |
 |
In ökumenischer Offenheit gibt das 62-seitige Büchlein eine Einführung in die Besonderheiten unserer evangelisch-reformierten Glaubensweisen und Kirchen. Fragen wie z.B.: ″Was bedeutet Jesus für den reformierten Glauben?″ ″Wie können wir mit Zweifeln umgehen?″ kommen zur Sprache, aber auch das Leben der Gemeinde und die Bedeutung von Gottesdienst, Taufe, Unterricht, Abendmahl, Trauung, etc.
Mit seiner bewusst schlichten Sprache eignet sich das Buch gut für den Unterricht und für Erwachsenenbildungskurse.
Einige Abschnitte aus dem Buch als Leseprobe (Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Theologischen Verlags Zürich):
Ziel des Glaubens S. 13
Ziel unseres Glaubens ist es, die Liebe Gottes immer tiefer in alle Winkel unserer Seele dringen zu lassen. So wird die fatale Angst, zu kurz zu kommen, immer mehr weichen, und so können wir zu freien, mutigen, gütigen und gelassenen Menschen werden, die auch anderen Raum geben und in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen können.
Er ist auch heute gegenwärtig S. 16
Viele Menschen sind der Überzeugung, dass Christus oder Gott, je nach Auffassung, unsichtbar aber spürbar bei ihnen ist, sei das im stillen Kämmerlein bei der persönlichen Andacht, in der freien Natur, oder wenn sie in Hauskreis oder Kirche mit Gleichgesinnten zusammenkommen. Jesus lehrt uns, dass wir uns überall und mit allem an Gott wenden können. Beispiele solcher Gebete sind die Psalmen des Alten Testamentes.
Wie Christus auch heute gegenwärtig sein kann, erfuhr die koreanische Theologin Lee Oo Chung. In der Zeit der Militärdiktatur setzte sie sich als Präsidentin der kirchlichen Frauengruppen für Benachteiligte ein, worauf sie von der Geheimpolizei verhaftet wurde. In der Zelle musste sie daran denken, dass ein Kollege im gleichen Gebäude unter der Folter umgekommen war. Sie begann vor Angst zu schlottern. Da besann sie sich darauf, dass auch Jesus im Garten Getsemani gezittert hatte und drei Anläufe brauchte, bis er sich gefasst hatte und sich verhaften liess. Sie begann zu ihm und wie er zu beten: ″Abba, Vater, alles ist dir möglich. Lass diesen Kelch an mir vorübergehen! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.″ (Mark. 14.36) Plötzlich hatte sie das Gefühl, er sei da in ihrer Zelle. Alle Angst wich und ein tiefer Friede kam über sie. In diesem Moment habe sie erfahren, was Glaube bedeute.
Abendmahl S. 52
Das Abendmahl ist aus dem jüdischen Passamahl hervorgegangen. Man kann drei Bedeutungen unterscheiden, bezogen auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft:
Erstens: Wir vergegenwärtigen uns das letzte Mahl, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat, wo er das Brot zum Zeichen für seinen Leib und den Wein zum Zeichen für sein Blut erklärt hat, bevor er dann für uns seinen Weg ans Kreuz gegangen ist.
Zweitens: Im Geist werden wir als seine Jüngerinnen und Jünger mit ihm verbunden. Alle, die teilnehmen und je teilgenommen haben und teilnehmen werden, werden an seinem Tisch über alle Unterschiede hinweg zu Schwestern und Brüdern.
Drittens: Wir freuen uns an seiner Verheissung, auch einmal in einer anderen Lebensform seine Gäste zu sein. |
 |
 |
|
 |
 |
Paul Baumann-Aerne; Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung,
28.04.2005 |
 |
 |
 |
 |
 |
Weiterführende Links:
Buch bestellen
Theologischer Verlag Zürich |
 |
| 
| |
 |
zurück
zur
Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung,
|
 |
 |
|
 |
|
|
|
 |