|
|
 |
|
|
|
|
 |
User heute: 218 Seit 2.4.06: 1014817 User online: 9 Statistik
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
Erfolgreich mit Gruppen arbeiten

|
 |
 |
Weiterbildungsanlass im Andreaszentrum für jugendliche Leiterinnen und Leiter
Der Weiterbildungsanlass für jugendliche Leiterinnen und Leiter in der freiwilligen Kinder- und Jugendarbeit befasste sich mit dem Thema «Die Gruppe - alles ist möglich, nix ist fix». Es referierte Annegret Wigger von der FHS St. Gallen. |
 |
 |
|
 |
 |
Mit Gruppen zu arbeiten kann erfüllend, manchmal aber auch mühsam sein. Davon wissen die gut 70 teilnehmenden Jugendlichen ein Liedchen zu singen. Wie sie mit gruppendyna-mischen Prozessen umgehen und als Gruppenleitung Einfluss darauf nehmen können, er-fuhren sie während des Weiterbildungsanlasses für jugendliche Leiterinnen und Leiter, der wiederum von der Animationsstelle kirchliche Jugendarbeit Gossau und St. Gallen (akj) so-wie der Arbeitsstelle Jugendfragen der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons (AJ) organisiert wurde.
Gefragtes Angebot
Diese jährlich organisierten Weiterbildungsanlässe seien als Dank an diejenigen Jugendli-chen gedacht, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit für andere Jugendliche und Kinder ein-setzen, erklärte Peter Christinger von der AJ. Die bisher angebotenen Workshops und Refe-rate stiessen bei den Jugendlichen auf viel Resonanz. Deshalb sei vorgesehen, das Angebot weiter auszubauen und die Anlässe zusätzlich auch in anderen Teilen des Kantons durchzu-führen. «Die Gruppe, alles ist möglich, nix ist fix» werde deshalb am 30. Mai in Rorschach nochmals angeboten. Für 2006 sei ein weiterer Ausbau geplant.
Theorie und Tipps
«In einer Gruppe stecken viele Möglichkeiten, wenn man es schafft, mit dieser Gruppe in Kontakt zu kommen.» So eröffnete Annegret Wigger ihr Referat. Geschickt suchte sie den Kontakt zu ihren gut 70 Zuhörerinnen und Zuhörern. Während ihres Vortrages gelang es ihr, die anfangs eher zurückhaltenden Jugendlichen mit herausfordernden Fragen, wie etwa: «Was wollt Ihr, das die Kinder über Euch erzählen, wenn Ihr nicht dabei seid?», aus der Reserve zu locken. Immer wieder unterbrach sie ihr Referat und gab dem Publikum die Möglichkeit, sich in Kleingruppen über das Gehörte auszutauschen und es so mit eigenen Erfahrungen zu verbinden. Die Referentin hielt die theoretischen Ausführungen kurz und ergänzte sie mit praktischen Beispielen und konkreten Anregungen zum Umgang mit Gruppen. «Ihr könnt der Gruppe sehr viel ermöglichen, wenn Ihr mit einem positiven Ge-fühl auf sie zu geht», versicherte sie und gab zu bedenken: «Eine Gruppe darf auch mal nicht so toll sein.» «Fragt Euch, woher Eure Gruppe kommt und was sie von Euch will», riet sie und wies darauf hin, dass bei Schwierigkeiten mit der Gruppe immer die Gruppe als Ganzes anzusprechen sei. Im zweiten Teil des Abends sammelten die Teilnehmenden kon-krete Gruppensituationen oder Probleme aus ihrem Gruppenalltag und erhielten die Gele-genheit, mit Annegret Wigger diese Praxisbeispiele zu bearbeiten. (kul.)
Quelle: Tagblattausgabe vom 7. März 2005 |
 |
 |
|
 |
 |
Eingabe durch P. Christinger; Arbeitsstelle Jugendfragen,
07.03.2005 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
zurück
zur
Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Jugendfragen,
|
 |
 |
|
 |
|
|
|