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Die Geschichte des Kirchlichen Sozialdienstes an Berufsfachschulen im Kanton St.Gallen
1987
Das Pilotprojekt für den ersten Kirchlichen Sozialdienst
an einer Schule in der Schweiz wird gestartet: Im Toggenburg beginnt
eine
Pionierstelle
mit zwei Sozialarbeitenden in der gewerblichen Berufsschule Wattwil.
Die Trägerschaft für die zunächst 100 Stellenprozente
teilen sich der katholische Konfessionsteil
und die Evangelisch-reformierte
Kirche des Kantons St. Gallen. Im Jahre 1991 zieht
sich der katholische Konfessionsteil aus verschiedenen Gründen
zurück. Die Stelle wird von nun an durch die Evangelisch-reformierte
Kirche mit
50
Stellenprozenten weitergeführt.
1992
Die Synode beschliesst auf Grund der guten Erfahrungen,
an etwa fünf zusätzlichen Berufsschulen einen Schulsozialdienst
einzuführen. Die Umsetzung dieses Beschlusses verzögert
sich aber aus verschiedenen Gründen.
1998
Im Berufsschulzentrum Rorschach wird der zweite Kirchliche
Sozialdienst gegründet.
2003
Alle Berufsfachschulen werden durch den Kanton übernommen.
Der Kanton St. Gallen, der katholische Konfessionsteil und
die Evangelisch-reformierte Kirche bilden neu die gemeinsame Trägerschaft.
Der Aufbau des Kirchlichen Sozialdienstes an allen interessierten
St. Galler
Berufsfachschulen beginnt.
2004
Die Kirchlichen Sozialdienste an den Berufs-
und Weiterbildungszentren Buchs, Rapperswil und Uzwil nehmen ihre
Arbeit auf.
2005
Wil, Sargans und St. Gallen kommen dazu.
2006
Das Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheitsberufe
St. Gallen
bekommt ebenfalls einen Kirchlichen Sozialdienst.
2009
Mit dem Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrum St. Gallen wird die letzte Berufsfachschule mit einem Kirchlichen Sozialdienst ausgestattet.