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Jugendsynode 9. Dezember 2000
Schluss-Forderungen, –Ideen und –Vorschläge
Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einigten sich am Schluss
der Jugendsynode in St. Gallen auf folgende wichtigste Punkte, hier
nach Punktzahlen geordnet:
Die Kirche fördert Gemeinschaft
aktiv, z.B. mit Apéro nach dem Gottesdienst, Pflege der Ökumene,
Gottesdienst auf Strassen und Plätzen (nicht nur hinter verschlossener
Türe) und weiteren kreativen Ideen.
Es gibt vielfältige und
mehr Aktivitäten für Junge, von Fun bis Gottesdienst,
z.B. Weekends, mindestens eine Jugendgruppe pro Region, erleichterten
Zugang zu Jugendgruppen und Hauskreisen für Interessierte.
Pfarrerinnen und Pfarrer
sollen einfacher predigen und Bezug zu Lebenssituationen und Aktuellem
suchen und aufzeigen.
Jugendliche wollen Gottesdienste
mitgestalten und so auch alte Traditionen gemeinsam brechen.
Ein regionaler, umfassender
Veranstaltungskalender und ein Adressenverzeichnis von Schlüsselpersonen
soll für alle erhältlich sein.
Für freiwillige kirchliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Aus- und Weiterbildung
zu verstärken. Dabei sind die Ausbildungsquellen der Jugendverbände
(Blaues Kreuz, Cevi, JK) zu nutzen und zu fördern. Ausserdem soll
die Anerkennung der geleisteten ehrenamtlicher Tätigkeit besser
anerkannt werden.
Keine Mindestanzahl Gottesdienstbesuche
für Konfirmanden mehr. Obligatorisches schreckt ab! Jugendliche
sollen Kirche und Glauben nicht so negativ kennen lernen.
Die Musik in der Kirche
soll allen Altersgruppen gefallen – aber ohne jemanden zu vertreiben.
Es sind Jugendsitze in
den Kirchenvorsteherschaften zu ermöglichen.
Eigeninitiative soll willkommen
sein und die Meinung Jugendlicher allgemein gefragt.