| In die Redaktions- und Verlagskommission
für die Herausgabe des Kirchenboten wurde Pfrn. Christina Nutt,
Azmoos, als Vorsitzende für den Rest der Amtsdauer 2002 - 2006 definitiv
gewählt. Der nach dem Rücktritt von Pfrn. Susanne Hug-Maag,
Berneck, frei gewordene Kommissionssitz bleibt bis zur Sommersynode
2003 frei.
Nachdem vor exakt einem Jahr das Papier St. Galler Kirche 2010
"nahe bei Gott - nahe bei den Menschen" verabschiedet
worden war, ging es bei den aktuellen Beschlüssen der Synode um
die Umsetzung der Leitziele, die bis 2005 gesetzt sind. Es werden
zwei neue Arbeitsstellen, nämlich "Pastorales" (100 Prozent)
und "Familie und Kinder (50 Prozent) eingerichtet. Die heute interkantonale
OeME-Stelle wird ab 2004 durch die von der St. Galler Kirche geführte
Stelle "Welt, Gesellschaft, Oekumene" abgelöst. Auf der Arbeitsstelle
"Jugend" kann der Kontakt zur jungen Generation durch ein entsprechendes
Volontariat wahrgenommen werden. Der Kirchliche Sozialdienst wird
an allen Berufsschulen im Kanton eingeführt, neu beteiligen sich
auch der Staat St. Gallen und der Katholische Konfessionsteil
finanziell.
Der Voranschlag 2003 der Kantonalkirche und das Budget 2003
des Kirchenboten sind genehmigt worden.
Der Antrag des Kirchenrates auf Revision des Reglements über
die Teuerungszulagen für die st. gallischen Rentnerinnen und Rentner
der PERKOS wurde gutgeheissen. Das Reglement tritt auf 1. Januar
2003 in Kraft.
Die Anträge des Kirchenrates zum Studienurlaub der Pfarrerinnen
und Pfarrer bezw. der Sozial Diakonisch Mitarbeitenden und
damit verbundene Änderungen von Artikel 130 der Kirchenordnung
und Artikel 41 Absatz 1 des Reglements für den Dienst der Gemeindehelferinnen
und Gemeindehelfer fanden in 1. Lesung Zustimmung.
Die Anträge des Kirchenrates zur Wählbarkeit und damit
verbundene Ergänzung des Reglements für den Dienst der Katechetinnen
und Katecheten wurden in 1. Lesung unterstützt.
Nach der 2. Lesung wurden die Anträge der vorberatenden Synodalkommission
betreffend Dienstleistungen der Kantonalkirche im Bereiche Versicherungen
und Lohnwesen der Kirchgemeinden zum Beschluss erhoben. Sie
treten nach Ablauf des fakultativen Referendums rückwirkend auf
1. Januar 2003 in Kraft.
Die Synode nahm Kenntnis vom Bericht über die Abgeordnetenversammlung
des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes. |