Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 
     
  Wintersynode 2002  
  Kurzbericht über die Wintersession vom 2. November 2002 im Grossratssaal in St. Gallen  
     
 

In die Redaktions- und Verlagskommission für die Herausgabe des Kirchenboten wurde Pfrn. Christina Nutt, Azmoos, als Vorsitzende für den Rest der Amtsdauer 2002 - 2006 definitiv gewählt. Der nach dem Rücktritt von Pfrn. Susanne Hug-Maag, Berneck, frei gewordene Kommissionssitz bleibt bis zur Sommersynode 2003 frei.

Nachdem vor exakt einem Jahr das Papier St. Galler Kirche 2010 "nahe bei Gott - nahe bei den Menschen" verabschiedet worden war, ging es bei den aktuellen Beschlüssen der Synode um die Umsetzung der Leitziele, die bis 2005 gesetzt sind. Es werden zwei neue Arbeitsstellen, nämlich "Pastorales" (100 Prozent) und "Familie und Kinder (50 Prozent) eingerichtet. Die heute interkantonale OeME-Stelle wird ab 2004 durch die von der St. Galler Kirche geführte Stelle "Welt, Gesellschaft, Oekumene" abgelöst. Auf der Arbeitsstelle "Jugend" kann der Kontakt zur jungen Generation durch ein entsprechendes Volontariat wahrgenommen werden. Der Kirchliche Sozialdienst wird an allen Berufsschulen im Kanton eingeführt, neu beteiligen sich auch der Staat St. Gallen und der Katholische Konfessionsteil finanziell.

Der Voranschlag 2003 der Kantonalkirche und das Budget 2003 des Kirchenboten sind genehmigt worden.

Der Antrag des Kirchenrates auf Revision des Reglements über die Teuerungszulagen für die st. gallischen Rentnerinnen und Rentner der PERKOS wurde gutgeheissen. Das Reglement tritt auf 1. Januar 2003 in Kraft.

Die Anträge des Kirchenrates zum Studienurlaub der Pfarrerinnen und Pfarrer bezw. der Sozial Diakonisch Mitarbeitenden und damit verbundene Änderungen von Artikel 130 der Kirchenordnung und Artikel 41 Absatz 1 des Reglements für den Dienst der Gemeindehelferinnen und Gemeindehelfer fanden in 1. Lesung Zustimmung.

Die Anträge des Kirchenrates zur Wählbarkeit und damit verbundene Ergänzung des Reglements für den Dienst der Katechetinnen und Katecheten wurden in 1. Lesung unterstützt.

Nach der 2. Lesung wurden die Anträge der vorberatenden Synodalkommission betreffend Dienstleistungen der Kantonalkirche im Bereiche Versicherungen und Lohnwesen der Kirchgemeinden zum Beschluss erhoben. Sie treten nach Ablauf des fakultativen Referendums rückwirkend auf 1. Januar 2003 in Kraft.

Die Synode nahm Kenntnis vom Bericht über die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes.

 
     
  Markus Bernet, 1. Sekretär der Synode / Kirchenschreiber  
     
   
     
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