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Der Voranschlag 2002 der Kantonalkirche und das Budget 2002 des
Kirchenboten sind genehmigt worden.
Der von einer Synodalkommission vorbereite neue Geschäftsreglements
der Synode wurde in 2. Lesung gutgeheissen. Es tritt auf 1. Juni
2002 in Kraft.
Die Anträge des Kirchenrates zu Supervision und Weiterbildung
für Pfarrer, Pfarrerinnen, Gemeindehelfer, Gemeindehelferinnen,
Katechetinnen und Katecheten fanden in 2. Lesung Zustimmung und
treten auf 1. Januar 2002 in Kraft.
Die Einführung der sechsten Ferienwoche nach Vollendung des
55. Altersjahres für Pfarrer, Pfarrerinnen, Gemeindehelfer,
und Gemeindehelferinnen wurde in 2. Lesung unterstützt und
tritt ebenfalls auf 1. Januar 2002 in Kraft.
Nach Einführung des neuen Lehrplans an der Volksschule mussten
einige Artikel in der Kirchenordnung angepasst werden. Diese Anpassungen
wurden in 2. Lesung genehmigt und werden ab 1. Januar 2002 wirksam.
Den Änderungen in der Kirchenordnung bezüglich Erhöhung
der Gestaltungsfreiräume für Kirchgemeinden, Stimmrecht
für ausländische Gemeindeglieder und "Aufräumung"
wurden in 2. Lesung zugestimmt und treten auf 1. Januar 2002 in
Kraft.
Der Änderung im Art. 16 des Reglements über den Finanzausgleich
wurde in zweiter Lesung entsprochen. Sie tritt auf 1. Januar in
Kraft. Somit wird es nun möglich sein, unter Einhaltung der
notwendigen Ausführungsbestimmungen Gelder für Projekte
in regionaler Zusammenarbeit zu erhalten.
Zum Begehen des 200-Jahr-Jubiläums der Evangelisch-reformierten
Kirche des Kantons St. Gallen im Jahr 2003 sprach die Synode einen
Kredit. Für die Planung und Realisierung von Projekten und
Anlässen zum 200-Jahr-Jubiläum der Kantonalkirche im Jahr
2003 ist ein Betrag von 225'000.-bewilligt worden.
Die Synode hat den Kirchenrat ermächtigt, sich an der Gründung
der Stiftung Kapelle Schwägalp zu beteiligen und ihn damit
beauftragt, den Eigentumsanteil der Kantonalkirche an der paritätischen
Kapelle Schwägalp in der Höhe eines Sechstels als Sacheinlage
in die Stiftung Kapelle Schwägalp unentgeltlich einzubringen.
Das Papier St. Galler Kirche 2010 "nahe bei Gott - nahe bei
den Menschen" wurde verabschiedet. Es geht nun darum, die Umsetzung
der Leitziele bis ins Jahr 2005 in Angriff zu nehmen.
Das "Verhalten der evangelischen Kirche des Kantons St. Gallen
in Bezug auf Flüchtlingsnot, Kirchenkampf und Flüchtlingspolitik
für den Zeitraum 1933 - 1948" (Motion Peter Zimmermann),
niedergeschrieben im Buch "Das Gewissen sprechen lassen"
von Frau Prof. Marianne Jehle-Wildberger, wurde zur Kenntnis genommen.
Das Buch ist auf der Kirchenratskanzlei oder im Buchhandel zum Preis
von Fr. 34.-- erhältlich.
Mit einigen Gegenstimmen verabschiedete die Synode eine Resolution
von Arne Engeli, Rorschach, und 13 Mitunterzeichnenden zum UNO-Beitritt:
"Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons
St. Gallen unterstützt die Empfehlung des Rates des Schweizerischen
Evangelischen Kirchenbundes, der Schweizer Bischofskonferenz und
der Hilfswerke, der Initiative für einen Beitritt der Schweiz
zu den Vereinten Nationen zuzustimmen."
Die Synode nahm Kenntnis zum mündlichen Bericht über
die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes.
Am Schluss wurde Synodalpräsidentin Elisabeth Bircher vom
Kirchenparlament verabschiedet. Für ihre umsichtige und charmante
Amtsführung wurde sie mit Dank bedacht.
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